Technisches Hilfswerk
 

Willkommen beim THW Ortsverband Köln-Ost



Seit seiner Gründung im Jahr 1950 ist das THW eine unverzichtbare Säule der Gefahrenabwehr in Deutschland.

Der THW Ortsverband Köln-Ost ist im Stadtgebiet und in der Region seit jeher mit seinen beiden technischen Zügen mit den Fachgruppen Wassergefahren und Räumen bei allen größeren Unglücksfällen zur Stelle, z.B. bei Hochwasser, Unwetterereignissen und Großbränden. Der Ortsverband Köln-Ost hat derzeit ca. 150 Helferinnen und Helfer. Weiterhin existiert eine Jugendgruppe mit derzeit über 20 Jugendlichen. Lassen Sie sich anstecken von der "Faszination Helfen".

Dabeisein und Mitmachen ist im THW keine Frage des Alters. Gebraucht werden die handwerklichen Spezialisten aber auch Menschen, die bereit sind, sich mit ihren Fähigkeiten in die Aufgaben des THW einzubringen ebenso wie neugierige und motivierte Mädchen und Jungen ab zehn Jahren.

 

Aktuelles



Einsatz

Nichts ist unmöglich, THWeee

Köln. Insgesamt ca. 360 Helfer von Arbeiter Samariter Bund (ASB), Freiwilliger Feuerwehr, Berufsfeuerwehr, Johanniter Unfallhilfe, Deutsches Rotes Kreuz (DRK),Malteser Hilfsdienst sowie des Technischen Hilfswerkes waren am heutigen 4. Spieltag an der Vitalisstrasse aus Köln und dem gesamten Ruhrgebiet sowie Mönchengladbach zusammengezogen worden.

Für die ortsfremden Kräfte wurde eigens ein Shuttleservice eingerichtet, damit sich niemand verfährt, sagte Jürgen Triphan vom Ortsverband Siegen und fügte hinzu: „Es ist ein tolles Bild wenn die Fahrzeuge im Konvoi nachts mit Blaulicht von hier herausfahren.“

 

Flexibiliät ist ein Stichwort, das in der Vitalisstrasse groß geschrieben wird.

Mehr Fahrzeuge mit Strombedarf im Bereitstellungsraum als gemeldet oder Fahrzeuge, die zuviel Strom ziehen, gehört zu den alltäglichen Problemen, denen sich die Helferinnen und Helfer der Führungs- und Kommunikationsstelle im Bereitstellungsraum Vitalisstrasse stellen müssen. „Kein Problem, wenn man über eine so flexible Fachgruppe Infrastruktur verfügt wie wir sie hier mit den Brühlern haben“, sagte Joachim Buschhaus von der Führungs- und Kommunikationsstelle des Ortsverbandes Siegen. „Da wird dann einfach ein zweiter Kabelstrang gelegt“, fügte Jens Schragner, Leiter der FüKom hinzu.

 

Spannend war auch die Frage, ob die Mannschaft für die Materialerhaltung den auf der Anfahrt abgefallenen Auspuff des Siegener Fahrzeugs der FüKom repaieren konnten. Doch leider machte der Sonntag hier einen Strich durch die Rechnung, eine Ersatzteilbeschaffung durch eine Werkstatt war unmöglich. Da einer aus der Mannschaft schweißen konnte, legte sich kurzerhand unter das Fahrzeug und reparierte den Auspuff. Das Fahrzeug war damit wieder einsatzbereit und konnte sogar die Heimreise nach Siegen wieder antreten, teilte Joachim Buschhaus Stolz mit.

 

Den enormen Kaffedurst der Helfer bei der Ankunft oder vor der Abfahrt aus dem Bereitstellungsraum stillt die Küche aus dem Ortsverband Bad Honnef. „ Man hat an den ersten Spieltagen gemerkt, dass es nicht ausreicht, wenn es den Kaffe nur bei der Essensausgabe gibt“, erklärt Siegfried Limbach und schätzt, dass gut 90 Liter des Heissgetränks im Laufe eines Tages im Bereitstellungsraum gebraucht werden.

 

Die Mannschaft des Malteser Hilfsdienst aus Bottrop versorgten rund 160 Helfer aller Hilfsorganisationen aus seiner Heimatstadt komplett mit Verpflegung und Getränken. „ Wir haben das vor einem halben Jahr bereits so geplant, das ist für uns eine Übung und mit der Feuerwehr abgesprochen“ berichtete der Stadtbeauftragte des Malteser Hilfsdienstes Carsten Pietroscewsky. Augenzwinkernd fügt er hinzu, dass auch Helferinnen und Helfer ohne „Bottrop-Kappe“ etwas zu essen bekommen können, es sei genug da.

 

Spaghetti-Eis wollten viele Hilfskräfte als Abwechslung und Abkühlung. Dafür sorgt ein Eiswagen, der zwei bis drei mal täglich die Bereitstellungsräume besucht.

 

Begeistert war Stephan Baum aus der Fachgruppe Führung/Kommunikation des Ortsverbandes Solingen, dass der Kölner Stadtanzeiger für die Einsatzkräfte an der Messehalle 11 am 17 und 20. Juni zweimal täglich je 50 kostenlose Exemplare des Express und des Stadt Anzeiger zur Vefügung stellte. Inerhalb von wenigen Minuten waren diese vergriffen.

 

FüKom, MAN V, PSU und andere Abkürzungen

 

Am 4. Spieltag der FIFA-Fussball WM trafen um 21.00 Uhr die Mannschaften aus Frankreich und Togo am Spielort Köln auf einander. Daher begann die FüKom (Führungs- und Kommunikationsstelle) des Ortsverbands Solingen an der Messehalle 11 in Köln-Deutz ihren Dienst bereits um 15.00 Uhr. „Die Einsatzvorbereitungen wurden hierzu bereits vor 3 Monaten begonnen und klappen heute wie am Schnürchen“, berichtet Stephan Baum, Sachgebietsleiter der FüKom. Die Einsatzfahrzeuge sind nach einem ausgeklügelten System exakt aufgestellt, so dass im Alarmfall innerhalb kürzester Zeit ausgerückt werden kann. Dabei ist es egal, ob es sich um ein einzelnes Fahrzeug oder eine ganze Einheit handelt, „höchstens 3 Minuten dauert es vom Alarmsignal bis zum Verlassen des Hofes“ bemerkt Stephan Baum. Da auf dem Hof 473 Helferinnen und Helfer mit 121 Fahrzeugen geführt werden, ist ein solches System unerlässlich. Mit dem vorhandenen Material können zwei Behandlungsplätze hergerichtet werden. Die zwei Transportkomponenten werden für diverse Transportaufgaben, wie z.B. von Verletzten benötigt.

 

Auch aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein steuern Hilfskräfte die Messehalle 11 an. Um ein Chaos bei der Einfahrt auf das Gelände zu vermeiden, wurden die anrückenden Einheiten zunächst auf dem Messeparkplatz P 21 in Köln-Deutz „geparkt“. Nach Aufforderung durch die FüKom, fuhren sie mit Blaulicht und Martinshorn einsatzmäßig zum Bereitstellungsraum an der Messehalle 11. Zu dem Konvoi gehört ein rotes Wechsellader-Fahrzeug des Kreises Siegen-Wittgenstein, das heute von dem Kraftfahrer Stefan Brombach gefahren wird. Er ist einer von insgesamt acht Kraftfahrern des THW-Ortsverbandes Siegen, die auch außerhalb des WM- Einsatzes für dieses Fahrzeug unter ständiger Rufbereitschaft stehen. Der Abrollcontainer des Fahrzeugs beinhaltet einen Behandlungsplatz, der die Versorgung von 50 Verletzten ermöglicht. Die Versorgung eines Massenanfalls an Verletzten (MAN V) stellt ganz besondere Anforderungen an alle beteiligten Hilforganisationen. Daher befinden sich auch die Logos der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfdienstes sowie des Technischen Hilfswerkes auf dem Abrollcontainer.

 

Damit im Falle eines Großeinsatzes die Patienten, die Betroffen bzw. Verletzt sind, optimal betreut werden können, schickt die Berufsfeuerwehr Köln ein sogenanntes PSU-Team (Psycho-Soziale-Unterstützung) in den Einsatz. In diesem 13-köpfigen Team aus speziell geschulten Einsatzkräften ist auch Harald Barth, der bis 1994 aktiver THW-Helfer im Ortsverband Köln-Ost war. An allen WM- Einsatztagen steht sein Team an der Messehalle 11 bereit.

 

 

WM-Ö-Team Köln

Kirstin Bubke und Peter Oswald

 

(siehe auch WM Galerie!!!)

 

Fotos:

Peter Oswald

Thomas Hiesserich

Wolfgang Dube

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(26.06.2006)
Einsatz

Bildergalerie zur WM !!!

Aus aktuellem Anlass habe wir uns entschieden eine eigene Bildergalerie für die WM 2006 zu erstellen.

 

Die Galerie ist wie üblich unter der Bildergalerie zu finden.

 

 

Über neues Bildmaterial würden wir uns sehr freuen!

(Bitte die Bilder mit Aktion- und Datum-Information per Email an redaktion@thw-koeln-ost.de schicken)

 

 

ThS

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(23.06.2006)
Einsatz

THW: Freude über tolle Atmosphäre

Rund 1.200 Einsatzkräfte der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) sind der Ansicht: So kann es weitergehen! Super Wetter! Super Stimmung! Super Publikum! Super Fußball! Super WM! Alle ließen sich bei der Begegnung zwischen Tschechien und Ghana anstecken von der friedlichen Atmosphäre.

 

Köln. Insgesamt 1.200 Einsatzkräfte der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) konnten auch den zweiten der fünf WM-Spieltage im Kölner Stadion (2:0 von Ghana gegen Tschechien) wegen der absolut friedlichen, ja fröhlichen Atmosphäre relativ entspannt genießen – die Fans aus aller Welt setzten dieses so wunderbar friedliche Fest fort.

 

Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Sanitäts-Organisationen sowie das THW sind „hinter“ dem Kölner Stadion auf den so genannten Jahn-Wiesen bei jedem Fußballspiel dieser WM 2006 versammelt, um bei Bedarf nicht nur bestens ausgebildet, sondern auch sofort einsetzbar zu sein.

 

Alle Einsatzkräfte werden hier im Verlauf eines langen Tages versorgt von den Verpflegungsgruppen – an diesem Samstag – der Ortsverbände Düsseldorf, Leverkusen und Siegen. Der „Chefkoch“ des OV Leverkusen, Werner Runer, dirigiert in diesen WM-Tagen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer so, dass sie bis zu 1.200 Essen punktgenau an den verschiedenen Stationen „servieren“.

 

 

 

 

250 werden hier „hinter“ dem Kölner WM-Stadion ausgegeben. Zunächst 250 Imbiss-Pakete mit Frikadellen, Brötchen, Getränken und Apfel (-Saft) kurz vor dem Anpfiff, 250 Portionen alsdann mit Geschnetzeltem, Krautsalat, Fladenbrot und Tsatsiki.

 

Um 9 Uhr haben die rund 30 Helfer(innen) begonnen; mit dem Halbzeitpfiff im Kölner Stadion sind die Einsatzkräfte versorgt. Jeweils 450 sind es in der Halle 12 der Messe in Köln-Deutz, wo ebenso Kräfte aller Organisationen auf Abruf bereit stehen wie in der Vitalisstraße (Köln-Braunsfeld).

 

Rund 200 sind es für die THW-Kamerad(inn)en an der Eupener Straße. Hinzu kommen noch jeweils ein paar in der Einsatzzentrale der Kölner Feuerwehr (Scheibenstraße) sowie ein paar an der THW-internen „Schaltstelle“, der Geschäftsstelle Köln-Merheim.

 

Für (Verpflegungs-) Truppführer Rolf Hofmann, den Vize-Chefkoch in Leverkusen, ist das Ganze schöne Herausforderung. Welt-Gipfel-, Weltjugendtag, Weltmeisterschaft – was soll ihn schon noch beeindrucken! Fünfmal gibt es jetzt WM-Spiele in Köln – fünfmal ist er ebenso dabei wie es Angelika Stufford oder Ralf Jessulat sind.

 

Und auch Domenic Eiden oder Even Hakenberg. Die beiden Junghelfer des THW in Leverkusen haben den WM-Einsatz gewissermaßen als Belohnung bekommen, weil sie so positiv aufgefallen waren („Möchtet Ihr nicht mitfahren?“ Und wie sie mochten!).

 

 

Ansprechpartner: Thomas Wintgen Tel.: 0170-2102432

 

 

 

 

Bildtexte:

 

alle Aufnahmen von Stefan Tahn, THW-Öffentlichkeitsarbeit, „Team Köln“

 

 

1706061: THW-Helfer aus Leverkusen geben auf den für den so genannten „Massenanfall von Verletzten (MAnV“) vorgesehenen „Jahnwiesen“ hinter dem Kölner Stadion Geschnetzeltes mit Salat und Tsatsiki aus; hier werden die Junghelfer Domenic Eiden (Mitte) und Sven Hakenberg von Angelika Stufford bedient.

 

1706062: w.v., Angelika Stufford (Lev) an der Ausgabestelle

 

1706063: w.v., Sven Hakenberg

 

1706064: w.v. Truppführer Rolf Hofmann

 

1706065: Jede Menge Gruppenbilder gab es vor und nach dem Spiel Ghana – Tschechien nicht nur zwischen den Fans beider Mannschaften, sondern auch mit den Einsatzkräften – hier Ghanaer aus Hamburg mit den THW-Junghelfern Domenic Eiden (rechts) und Sven Hakenberg sowie Kameraden der Kölner Feuerwehr.

 

1706066: Domenic Eiden und Sven Hakenberg werden von interviewt von Thomas Wintgen (von rechts), Mitglied des Ö-Teams Köln

 

1706067: Beide haben falsch – nämlich nicht auf Ghana – getippt: Rainer Calmund und Thomas Wintgen vor dem Kölner Stadion. Der THW-Mann hat sich schon lange nicht mehr fotografieren lassen, ohne die Luft anzuhalten...

 

1706068: Blick von den Jahnwiesen auf den ManV-Platz (vgl. Bild 1) vor bzw. hinter dem Kölner Stadion

 

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(18.06.2006)
Einsatz

Abteilungsleiter Ehrenamt Hans-Joachim Derra zu Besuch bei den Einsatzkräften des Technischen Hilfswerks am WM-Spielort Köln

„Ich bin der Schlagschatten des Präsidenten“ witzelte Hans-Joachim Derra in Anlehnung an den Besuch von THW-Präsident Albrecht Broemme am vorhergegangenen Spieltag. Begleitet von Richard van Hazebrouck, Leiter der Operationszentrale THW im Ressort E 1 und Joachim Regul, Geschäftsführer für den Bereich Köln, besuchte Derra die Einsatzkräfte in der Geschäftsstelle Köln, den Bereitstellungsräumen Messeparkplatz P 21, Messehalle 11, Vitalisstrasse und Eupener Strasse. Diese Einsatzräume waren wie am ersten Spieltag in Köln am 11. Juni mit über 1000 Helferinnen und Helfern besetzt. Auch heute funktionierte die Zusammenarbeit von THW, DRK, ASB, Johanniter Unfallhilfe, Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren sowie der Polizei reibungslos.

Stephan Baum aus der Fachgruppe Führung und Kommunikation an der Messehalle erläuterte das Zusammenwirken der Hilfsorganisationen. So werden die Fahrzeuge nach einem vom THW entworfenen Plan aufgestellt, der erlaubt, dass Einheiten innerhalb von knapp 1 Minute 30 Sekunden nach Alarmierung ausrücken können. „Das haben wir am vergangenen Sonntag getestet“ sagte Baum nicht ohne Stolz.

 

In seiner Funktion als Abteilungsleiter für das Ehrenamt erkundigte sich Derra bei den Helferinnen und Helfern vor Ort, inwieweit die Arbeitgeber Verständnis für die Einsätze zeigen. „Das ist nicht pauschal zu beantworten, sondern hängt unter anderem von der Größe des Betriebes ab. Ein Drei-Mann-Betrieb hat da weitaus mehr Schwierigkeiten als eine Firma, in der jeder ersetzbar ist“ schilderte Sven Walbrecker vom THW-Ortsverband Duisburg seine Erfahrungen. „Eine frühe Anmeldung ist für die betriebliche Planung ganz wichtig“ ergänzte Harald Wied vom THW-Ortsverband Wermelskirchen, der gemeinsam mit Walbrecker als Kühlwagenfahrer am Messeparkplatz P 21 eingesetzt ist.

 

Sich auch einmal die Anliegen der Helferinnen und Helfer vor Ort anzuhören war Derra bei seinen Besuchen in Köln wichtig. So suchte er in zahlreichen Gesprächen den persönlichen Kontakt und bedankte sich für deren Einsatz. Dazu gehörte für ihn selbstverständlich auch die Gratulation zum Geburtstag eines Helfers oder die Genesungswünsche für Junghelfer Kevin Dressler, der sich am Nachmittag verletzt hatte und im Krankenhaus behandelt werden musste. „Er ist wie ein zweibeiniger Kummerkasten“ meinte Richard van Hazebrouck schmunzelnd zu einigen THW-Helfern, die sich eine verbesserte Ausstattung wünschten.

 

Auf die Bemerkung einiger Helfer, dass es in den Einsatzräumen sehr ruhig sei, sagte Derra „hier zeigt sich Passion und Profession. Profession heißt warten. Schließlich sind alle froh, wenn es nicht zum Einsatz kommt.“

 

Auch zeigte er sich beeindruckt von der guten Stimmung in allen Einsatzräumen. Hierzu trugen auch Freizeitaktivitäten rund um Fußball, wie Kicker und Fußballspielen sowie Fußballübertragungen im Fernsehen bei.

 

 

WM Ö-Team Köln

Kirstin Bubke, Peter Oswald

 

 

 

 

Anhang

Foto Gipsbein

Derra im Gespräch mit Kevin Dressler, der sich im Bereitstellungsraum Eupener Strasse verletzte.

(THW, Thomas Hiesserich)

 

Foto Kicker

Freizeitangebot im Bereitstellungsraum Eupener Strasse

(THW, Peter Oswald)

 

Foto LUK Köln

Hans-Joachim Derra zu Besuch in der Geschäftsstelle Köln

(THW, Thomas Hiesserich)

 

Foto van Hazebrouck

v.l.n.R. Richard van Hazebrouck im Gespräch mit Dieter Hütten, FüKom Solingen und Kirstin Bubke, WM Ö-Team Köln.

(THW, Peter Oswald)

 

Foto Kühlwagenfahrer P 21

Richard van Hazebrouck und Hans-Joachim Derra im Gespräch mit Kühlwagenfahrern am Messeparkplatz P 21

(THW, Peter Oswald)

 

Foto Aufstellung Einsatzfahrzeuge

Aufstellung der Einsatzfahrzeuge an der Messehalle 11

(THW, Thomas Hiesserich)

 

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(18.06.2006)
Einsatz

FIFA-WM Auftakt in Köln: 240 THW-Helferinnen und Helfer im Bereitstellungsraum Eupener Strasse

Im Rahmen der FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2006 präsentiert sich das Technische Hilfswerk (THW) als kompetenter Partner. Die Einheiten der Einsatzorganisation des Bundes stehen an allen zwölf WM-Spielorten bereit, um im Ernstfall schnell und zuverlässig Hilfe zu leisten.

 

Köln. Hektische Betriebsamkeit herrschte am Sonntag Nachmittag auf dem Gelände des THW Köln Nord-West im Technologiepark, unweit des RheinEnergie Stadions. Während in Nürnberg bereits das Spiel Mexiko gegen Iran stattfand, treffen die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks aus dem gesamten Geschäftsführerbereich Köln mit ihren Fahrzeugen und Gerätschaften an der Eupener Strasse ein. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen von rund 29 Grad waren schattige Plätze vor und in den Hallen sehr begehrt.

 

Vier Stunden vor und nach dem WM-Spiel Angola – Portugal halten sich ungefähr 240 THW Helferinnen und Helfer dort bereit, um im Einsatzfall schnell vor Ort Hilfe leisten zu können. Unter ihnen war auch der 12jährige Fabian Braun. Der Junghelfer der THW-Jugend Köln-Porz konnte hier erstmals Einsatzluft schnuppern, auch wenn ihm ganz klar war, dass er im Ernstfall im Bereitstellungsraum verbleibt.

 

„Wir haben hier insgesamt vier Bergungsgruppen, diese können primär für die Bergung von Personen aus den oberen Stockwerken des Stadions eingesetzt werden. Darüber hinaus stehen 4 Fachgruppen für Beleuchtung und zwei Fachgruppen für die Elektroversorgung mit mobilen Notstromaggregaten bereit“ berichtet Dominik Spölgen, Einsatzleiter der Führungs- und Kommunikationseinheit. „Von hier werden auch die Bereitstellungsräume Vitalisstrasse und Messeparkplatz P 21 koordiniert, in denen zur Zeit insgesamt 1079 Einsatzkräfte vorgehalten werden. Hierzu gehören auch die Kräfte der Sanitätseinheiten des Deutschen Roten Kreuzes, Malteser Hilfsdienst und der Johanniter Unfallhilfe.“ Diese Einheiten werden ebenso wie die THW Helferinnen und Helfer mit warmen Mahlzeiten, Lunchpaketen und Getränken versorgt, die zentral durch die im THW Ortsverband Leverkusen untergebrachte Logistik- und Verpflegungseinheit (LogV) zubereitet und verteilt werden.

 

Für alle Fälle steht auch die Bergungsräumgruppe aus dem Ortsverband Köln-Ost mit zwei Radladern zur Verfügung. Diese wurden zuvor von Merheim über die Stadtautobahn im geschlossenen Verband mit sechs weiteren Fachzeugen auf das Gelände der ehemaligen belgischen Kaserne in der Eupener Strasse überführt. Auch ein Linienbus, der vom OV Köln-Porz in Eigenregie in eine mobile Einsatzleitstelle umgebaut wurde, war vor Ort. Dieser verfügt über moderne Telekommunikationseinrichtungen, so sind Telefon- und Faxanschlüsse sowie Internetanbindung vorhanden. Dennoch kann auf den herkömmlichen Funk auch bei diesem Großereignis nicht verzichtet werden. Der Funkrufname lautet in Köln dann „Heros Köln“.

 

„Es stehen nur Einzelkomponenten aus THW-Modulen hier, kein vollständiger technischer Zug“, berichtete Matthias Breuer, mobiler Technischer Fachberater. Dies sei ein Vorteil des modularen Aufbaus des THW, der zulässt, dass auch Einzelkomponenten nach Bedarf angefordert und zusammengestellt werden können.

 

An allen 4 Spieltagen werden in Köln diese Organisationsstrukturen aufgebaut und zur Bereitschaft vorgehalten. Für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte bedeutet das ein hohes Maß an Freizeit, das sie zur Verfügung stellen. Da die Einsatzbereitschaft der Ehrenamtlichen jeweils bis in die frühen Morgenstunden andauern wird, stehen die Helferinnen und Helfer den Arbeitgebern am nächsten Arbeitstag nicht unbedingt rechtzeitig wieder zur Verfügung. Für diese Bereitschaft dankt das THW den Arbeitgebern ausdrücklich.

 

Der seit Mai im Amt befindliche THW-Präsident Albrecht Broemme besuchte am Sonntag Abend unter anderem die Einsatzkräfte in der Eupener Strasse um sich vor Ort zu informieren.

Begleitet wurde er bei seinem Besuch vom Landesbeauftragten Dr. Hans-Ingo Schliewienski und dem Geschäftsführer THW Köln, Jochen Regul. Nachdem ihnen die Einsatzlage erläutert wurde, nutzte Präsident Broemme bei einem Rundgang über das Gelände die Gelegenheit, sich persönlich bei den Helferinnen und Helfern vorzustellen. Er zeigte sich beeindruckt von der Organisation und der Einsatzbereitschaft der Helfer: „Wenn nichts passiert, was wir alle hoffen, war es eine gute Übung“.

 

Aufregung entstand kurz, als ein verletzter THW-Helfer aus einem der Bereitstellungsräume gemeldet wurde. Glücklicher Weise stellte sich schnell heraus, dass er sich lediglich einige Schürfwunden zugezogen hatte und von den Sanitätskräften vor Ort versorgt wurde.

 

Trotz kleinerer Engpässe in der Versorgung war die Stimmung unter den Helferinnen und Helfern gut. Um die Wartezeiten zu überbrücken nutzen sie zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. „Ich bin positiv überrascht, wie sich die Helfer hier selbst organisiert haben. Da wurden Dartscheiben mitgebracht, Fußbälle, eine Mannschaft hatte sogar ihren eigenen Grill mitgebracht“, lobte Dominik Spölgen die Helferinnen und Helfer. Er äußerte die Hoffnung, dass auch an den folgenden Spieltagen eine so positive Atmosphäre herrscht.

 

Kirstin Bubke, Peter Oswald (WM THW Ö-Team Köln)

 

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(11.06.2006)
Einsatz

Sturmeinsatz 20.05.2006

In den Nachmittagstunden des 20.05.2006 wurde das THW durch die Berufsfeuerwehr Köln um Unterstützung gebeten, um nach einem heftigen Sturm zahlreiche Einsatzstellen abzuar-beiten.

 

Der OV Köln-Ost stellte hierzu 2 Bergungsgruppen. Unter anderem wurden Sturmschäden auf der Autobahn A3 vor dem Kreuz Köln-Ost, ein umgeknickter Baum auf der Ostheimer Str. und mehrere Schadenstellen in einem Park im Stadtteil Köln-Kalk beseitigt.

 

Auf dem Rückweg zur Unterkunft half die 2. Bergungsgruppe des 2.Technischen Zuges dann noch der Löschgruppe Rath/Heumar der Freiwilligen Feuerwehr Köln einen Baum vom Geh-/Radweg zu räumen.

 

 

Bilder: Christoph Hannen und Marcel Schreiber

 

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(21.05.2006)
Übung/Ausbildung

Gemeinsame Ausbildung von THW und Reservisten der Bundeswehr

Am 20.05.2006 führten die 2.Bergungsgruppe des 2.Technischen Zuges zusammen mit dem Reservistenverband Köln eine Ausbildung mit dem Thema Pumpen durch.

 

Hierbei wurde insbesondere die Handhabung der 6 großen Tauchpumpen (Hersteller: Tsuru-mi) geübt. Zur Stromversorgung der Pumpen wurde das 50 kVA-Aggregates welches zur STAN-Ausstattung der 2. Bergungsgruppe gehört, herangezogen. Bei dieser Gelegenheit wurden mehrer Helfer in die Handhabung des Aggregates eingewiesen.

 

Bilder: Christoph Hannen

(Siehe dazu Galerie->Übungen)

 

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(21.05.2006)
Einsatz

Landung "DO 24" auf dem Rhein

Köln. Die DO 24 kam am 20.05.2006 nach Köln und da darf unsere FG Wassergefahren nicht fehlen!

Die Aufgaben reichten vom Schleppen der Do 24 zum Anleger bis hin zu Fähraufgaben von z.B unserem Oberbürgermeister F. Schramma.

 

Bilder sind in der Einsatzgalerie zu finden!

 

Hier mein Dank an W. Dube für die tollen Fotos.

 

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(21.05.2006)
Übung/Ausbildung

Holzbearbeitung mit dicken Eichen und umgefallenen Bäumen

Köln. Für das Berufskolleg Deutzer Freiheit in Köln-Deutz bohrten die Helfer des 2. Technischen Zuges vom Ortsverband Köln-Ost am 20. Mai 2006 dicke Bretter.

 

Das Berufskolleg Deutzer Freiheit ist eine Wirtschaftsschule mit 1 800 Schüler/innen und 85 Lehrer/innen. Damit der Schulhof an Attraktivität gewinnt, sollten einige Tische und Bänke aufgestellt werden. Allerdings sollten diese stabiler Natur sein, damit sie lange halten. Daher wurde der THW Ortsverband Köln-Ost um Unterstützung beim Bau gebeten.

 

Gruppenführer Martin Kahlscheid und seine Helfer übernahmen diese Aufgabe gerne. Zumal sie Holzbearbeitung auf dem Dienstplan stehen hatten, konnte hier doch etwas „sinnvolles“ geschaffen werden. Zwei Lehrer und einige Schüler stellte die Schule zur Unterstützung ab. Der Hauswirtschaftskurs unter Leitung von Frau Ullmann verpflegte die Helfer mit Brötchen, Kaffee und kalten Getränken. Der Lehrer, Herr Schmitz, übernahm die Dokumentation der Arbeiten per Kamera.

 

Zunächst wurden die Holzstämme und ca. 22 cm dicken Eichenbretter in Position gebracht und von ihrer Rinde mit Beilen und Zugmessern befreit. Trotz zeitweise schlechtem Wetters wurden die Arbeiten zügig durchgeführt. Das Anzeichnen und ausmessen übernahm Martin Kahlscheid selbst. Tische und Bänke wurden jeweils mit selbst gefertigten Holzdübeln zusammengesetzt und anschließend mit Winkeln am Boden befestigt.

 

Gegen 18.00 Uhr standen drei komplette Garnituren Tische und Bänke auf dem Schulhof und die Mannschaft fuhr zufrieden in die Unterkunft zurück. Dort erwartete sie dann noch einige Einsätze, da durch den kurzen Sturm in Köln am Nachmittag zahlreiche Bäume und andere Gegenstände umgefallen waren und die Kapazitäten der Feuerwehr nicht ausreichten. Einheiten des 1. und 2. Technischen Zuges übernahmen von den insgesamt 350 Einsatzaufträgen, die bei der Feuerwehr eingegangen waren, 35 Aufträge. Die Einsatzkoordination in der Unterkunft übernahm Karl-Heinz Schönbeck gekonnt und souverän. Um 21.30 Uhr waren alle Aufträge abgearbeitet und die Helfer durften in ihr wohlverdientes Wochenende gehen.

 

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(21.05.2006)
Übung/Ausbildung

Aufbau der Hochwasserschutzwand in der Altstadt am 13.05.2006

Vor der offiziellen Übergabe der Hochwasserschutzwand durch den Umweltminister von Nordrhein-Westfalen, Eckhard Uhlenberg am 13.05.2006 erhielten Helfer der THW Orstverbände Köln-Ost und Köln-Nord/West durch Mitarbeiter der Herstellerfirma eine Einweisung in den Aufbau und die Handhabung. Dazu wurde ein ca. 20m langes, der insgesamt 500m langen Schutzeinrichtung aufgebaut.

(siehe dazu auch in der Galerie->Übungen)

 

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(14.05.2006)
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