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THW-Thema
 

Willkommen beim THW Ortsverband Köln-Ost



Seit seiner Gründung im Jahr 1950 ist das THW eine unverzichtbare Säule der Gefahrenabwehr in Deutschland.

Der THW Ortsverband Köln-Ost ist im Stadtgebiet und in der Region seit jeher mit seinen beiden technischen Zügen mit den Fachgruppen Wassergefahren und Räumen bei allen größeren Unglücksfällen zur Stelle, z.B. bei Hochwasser, Unwetterereignissen und Großbränden. Der Ortsverband Köln-Ost hat derzeit ca. 150 Helferinnen und Helfer. Weiterhin existiert eine Jugendgruppe mit derzeit über 20 Jugendlichen. Lassen Sie sich anstecken von der "Faszination Helfen".

Dabeisein und Mitmachen ist im THW keine Frage des Alters. Gebraucht werden die handwerklichen Spezialisten aber auch Menschen, die bereit sind, sich mit ihren Fähigkeiten in die Aufgaben des THW einzubringen ebenso wie neugierige und motivierte Mädchen und Jungen ab zehn Jahren.

 

Aktuelles



Einsatz

Abteilungsleiter Ehrenamt Hans-Joachim Derra zu Besuch bei den Einsatzkräften des Technischen Hilfswerks am WM-Spielort Köln

„Ich bin der Schlagschatten des Präsidenten“ witzelte Hans-Joachim Derra in Anlehnung an den Besuch von THW-Präsident Albrecht Broemme am vorhergegangenen Spieltag. Begleitet von Richard van Hazebrouck, Leiter der Operationszentrale THW im Ressort E 1 und Joachim Regul, Geschäftsführer für den Bereich Köln, besuchte Derra die Einsatzkräfte in der Geschäftsstelle Köln, den Bereitstellungsräumen Messeparkplatz P 21, Messehalle 11, Vitalisstrasse und Eupener Strasse. Diese Einsatzräume waren wie am ersten Spieltag in Köln am 11. Juni mit über 1000 Helferinnen und Helfern besetzt. Auch heute funktionierte die Zusammenarbeit von THW, DRK, ASB, Johanniter Unfallhilfe, Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren sowie der Polizei reibungslos.

Stephan Baum aus der Fachgruppe Führung und Kommunikation an der Messehalle erläuterte das Zusammenwirken der Hilfsorganisationen. So werden die Fahrzeuge nach einem vom THW entworfenen Plan aufgestellt, der erlaubt, dass Einheiten innerhalb von knapp 1 Minute 30 Sekunden nach Alarmierung ausrücken können. „Das haben wir am vergangenen Sonntag getestet“ sagte Baum nicht ohne Stolz.

 

In seiner Funktion als Abteilungsleiter für das Ehrenamt erkundigte sich Derra bei den Helferinnen und Helfern vor Ort, inwieweit die Arbeitgeber Verständnis für die Einsätze zeigen. „Das ist nicht pauschal zu beantworten, sondern hängt unter anderem von der Größe des Betriebes ab. Ein Drei-Mann-Betrieb hat da weitaus mehr Schwierigkeiten als eine Firma, in der jeder ersetzbar ist“ schilderte Sven Walbrecker vom THW-Ortsverband Duisburg seine Erfahrungen. „Eine frühe Anmeldung ist für die betriebliche Planung ganz wichtig“ ergänzte Harald Wied vom THW-Ortsverband Wermelskirchen, der gemeinsam mit Walbrecker als Kühlwagenfahrer am Messeparkplatz P 21 eingesetzt ist.

 

Sich auch einmal die Anliegen der Helferinnen und Helfer vor Ort anzuhören war Derra bei seinen Besuchen in Köln wichtig. So suchte er in zahlreichen Gesprächen den persönlichen Kontakt und bedankte sich für deren Einsatz. Dazu gehörte für ihn selbstverständlich auch die Gratulation zum Geburtstag eines Helfers oder die Genesungswünsche für Junghelfer Kevin Dressler, der sich am Nachmittag verletzt hatte und im Krankenhaus behandelt werden musste. „Er ist wie ein zweibeiniger Kummerkasten“ meinte Richard van Hazebrouck schmunzelnd zu einigen THW-Helfern, die sich eine verbesserte Ausstattung wünschten.

 

Auf die Bemerkung einiger Helfer, dass es in den Einsatzräumen sehr ruhig sei, sagte Derra „hier zeigt sich Passion und Profession. Profession heißt warten. Schließlich sind alle froh, wenn es nicht zum Einsatz kommt.“

 

Auch zeigte er sich beeindruckt von der guten Stimmung in allen Einsatzräumen. Hierzu trugen auch Freizeitaktivitäten rund um Fußball, wie Kicker und Fußballspielen sowie Fußballübertragungen im Fernsehen bei.

 

 

WM Ö-Team Köln

Kirstin Bubke, Peter Oswald

 

 

 

 

Anhang

Foto Gipsbein

Derra im Gespräch mit Kevin Dressler, der sich im Bereitstellungsraum Eupener Strasse verletzte.

(THW, Thomas Hiesserich)

 

Foto Kicker

Freizeitangebot im Bereitstellungsraum Eupener Strasse

(THW, Peter Oswald)

 

Foto LUK Köln

Hans-Joachim Derra zu Besuch in der Geschäftsstelle Köln

(THW, Thomas Hiesserich)

 

Foto van Hazebrouck

v.l.n.R. Richard van Hazebrouck im Gespräch mit Dieter Hütten, FüKom Solingen und Kirstin Bubke, WM Ö-Team Köln.

(THW, Peter Oswald)

 

Foto Kühlwagenfahrer P 21

Richard van Hazebrouck und Hans-Joachim Derra im Gespräch mit Kühlwagenfahrern am Messeparkplatz P 21

(THW, Peter Oswald)

 

Foto Aufstellung Einsatzfahrzeuge

Aufstellung der Einsatzfahrzeuge an der Messehalle 11

(THW, Thomas Hiesserich)

 

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(18.06.2006)
Einsatz

FIFA-WM Auftakt in Köln: 240 THW-Helferinnen und Helfer im Bereitstellungsraum Eupener Strasse

Im Rahmen der FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2006 präsentiert sich das Technische Hilfswerk (THW) als kompetenter Partner. Die Einheiten der Einsatzorganisation des Bundes stehen an allen zwölf WM-Spielorten bereit, um im Ernstfall schnell und zuverlässig Hilfe zu leisten.

 

Köln. Hektische Betriebsamkeit herrschte am Sonntag Nachmittag auf dem Gelände des THW Köln Nord-West im Technologiepark, unweit des RheinEnergie Stadions. Während in Nürnberg bereits das Spiel Mexiko gegen Iran stattfand, treffen die Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks aus dem gesamten Geschäftsführerbereich Köln mit ihren Fahrzeugen und Gerätschaften an der Eupener Strasse ein. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen von rund 29 Grad waren schattige Plätze vor und in den Hallen sehr begehrt.

 

Vier Stunden vor und nach dem WM-Spiel Angola – Portugal halten sich ungefähr 240 THW Helferinnen und Helfer dort bereit, um im Einsatzfall schnell vor Ort Hilfe leisten zu können. Unter ihnen war auch der 12jährige Fabian Braun. Der Junghelfer der THW-Jugend Köln-Porz konnte hier erstmals Einsatzluft schnuppern, auch wenn ihm ganz klar war, dass er im Ernstfall im Bereitstellungsraum verbleibt.

 

„Wir haben hier insgesamt vier Bergungsgruppen, diese können primär für die Bergung von Personen aus den oberen Stockwerken des Stadions eingesetzt werden. Darüber hinaus stehen 4 Fachgruppen für Beleuchtung und zwei Fachgruppen für die Elektroversorgung mit mobilen Notstromaggregaten bereit“ berichtet Dominik Spölgen, Einsatzleiter der Führungs- und Kommunikationseinheit. „Von hier werden auch die Bereitstellungsräume Vitalisstrasse und Messeparkplatz P 21 koordiniert, in denen zur Zeit insgesamt 1079 Einsatzkräfte vorgehalten werden. Hierzu gehören auch die Kräfte der Sanitätseinheiten des Deutschen Roten Kreuzes, Malteser Hilfsdienst und der Johanniter Unfallhilfe.“ Diese Einheiten werden ebenso wie die THW Helferinnen und Helfer mit warmen Mahlzeiten, Lunchpaketen und Getränken versorgt, die zentral durch die im THW Ortsverband Leverkusen untergebrachte Logistik- und Verpflegungseinheit (LogV) zubereitet und verteilt werden.

 

Für alle Fälle steht auch die Bergungsräumgruppe aus dem Ortsverband Köln-Ost mit zwei Radladern zur Verfügung. Diese wurden zuvor von Merheim über die Stadtautobahn im geschlossenen Verband mit sechs weiteren Fachzeugen auf das Gelände der ehemaligen belgischen Kaserne in der Eupener Strasse überführt. Auch ein Linienbus, der vom OV Köln-Porz in Eigenregie in eine mobile Einsatzleitstelle umgebaut wurde, war vor Ort. Dieser verfügt über moderne Telekommunikationseinrichtungen, so sind Telefon- und Faxanschlüsse sowie Internetanbindung vorhanden. Dennoch kann auf den herkömmlichen Funk auch bei diesem Großereignis nicht verzichtet werden. Der Funkrufname lautet in Köln dann „Heros Köln“.

 

„Es stehen nur Einzelkomponenten aus THW-Modulen hier, kein vollständiger technischer Zug“, berichtete Matthias Breuer, mobiler Technischer Fachberater. Dies sei ein Vorteil des modularen Aufbaus des THW, der zulässt, dass auch Einzelkomponenten nach Bedarf angefordert und zusammengestellt werden können.

 

An allen 4 Spieltagen werden in Köln diese Organisationsstrukturen aufgebaut und zur Bereitschaft vorgehalten. Für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte bedeutet das ein hohes Maß an Freizeit, das sie zur Verfügung stellen. Da die Einsatzbereitschaft der Ehrenamtlichen jeweils bis in die frühen Morgenstunden andauern wird, stehen die Helferinnen und Helfer den Arbeitgebern am nächsten Arbeitstag nicht unbedingt rechtzeitig wieder zur Verfügung. Für diese Bereitschaft dankt das THW den Arbeitgebern ausdrücklich.

 

Der seit Mai im Amt befindliche THW-Präsident Albrecht Broemme besuchte am Sonntag Abend unter anderem die Einsatzkräfte in der Eupener Strasse um sich vor Ort zu informieren.

Begleitet wurde er bei seinem Besuch vom Landesbeauftragten Dr. Hans-Ingo Schliewienski und dem Geschäftsführer THW Köln, Jochen Regul. Nachdem ihnen die Einsatzlage erläutert wurde, nutzte Präsident Broemme bei einem Rundgang über das Gelände die Gelegenheit, sich persönlich bei den Helferinnen und Helfern vorzustellen. Er zeigte sich beeindruckt von der Organisation und der Einsatzbereitschaft der Helfer: „Wenn nichts passiert, was wir alle hoffen, war es eine gute Übung“.

 

Aufregung entstand kurz, als ein verletzter THW-Helfer aus einem der Bereitstellungsräume gemeldet wurde. Glücklicher Weise stellte sich schnell heraus, dass er sich lediglich einige Schürfwunden zugezogen hatte und von den Sanitätskräften vor Ort versorgt wurde.

 

Trotz kleinerer Engpässe in der Versorgung war die Stimmung unter den Helferinnen und Helfern gut. Um die Wartezeiten zu überbrücken nutzen sie zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. „Ich bin positiv überrascht, wie sich die Helfer hier selbst organisiert haben. Da wurden Dartscheiben mitgebracht, Fußbälle, eine Mannschaft hatte sogar ihren eigenen Grill mitgebracht“, lobte Dominik Spölgen die Helferinnen und Helfer. Er äußerte die Hoffnung, dass auch an den folgenden Spieltagen eine so positive Atmosphäre herrscht.

 

Kirstin Bubke, Peter Oswald (WM THW Ö-Team Köln)

 

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(11.06.2006)
Einsatz

Sturmeinsatz 20.05.2006

In den Nachmittagstunden des 20.05.2006 wurde das THW durch die Berufsfeuerwehr Köln um Unterstützung gebeten, um nach einem heftigen Sturm zahlreiche Einsatzstellen abzuar-beiten.

 

Der OV Köln-Ost stellte hierzu 2 Bergungsgruppen. Unter anderem wurden Sturmschäden auf der Autobahn A3 vor dem Kreuz Köln-Ost, ein umgeknickter Baum auf der Ostheimer Str. und mehrere Schadenstellen in einem Park im Stadtteil Köln-Kalk beseitigt.

 

Auf dem Rückweg zur Unterkunft half die 2. Bergungsgruppe des 2.Technischen Zuges dann noch der Löschgruppe Rath/Heumar der Freiwilligen Feuerwehr Köln einen Baum vom Geh-/Radweg zu räumen.

 

 

Bilder: Christoph Hannen und Marcel Schreiber

 

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(21.05.2006)
Übung/Ausbildung

Gemeinsame Ausbildung von THW und Reservisten der Bundeswehr

Am 20.05.2006 führten die 2.Bergungsgruppe des 2.Technischen Zuges zusammen mit dem Reservistenverband Köln eine Ausbildung mit dem Thema Pumpen durch.

 

Hierbei wurde insbesondere die Handhabung der 6 großen Tauchpumpen (Hersteller: Tsuru-mi) geübt. Zur Stromversorgung der Pumpen wurde das 50 kVA-Aggregates welches zur STAN-Ausstattung der 2. Bergungsgruppe gehört, herangezogen. Bei dieser Gelegenheit wurden mehrer Helfer in die Handhabung des Aggregates eingewiesen.

 

Bilder: Christoph Hannen

(Siehe dazu Galerie->Übungen)

 

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(21.05.2006)
Einsatz

Landung "DO 24" auf dem Rhein

Köln. Die DO 24 kam am 20.05.2006 nach Köln und da darf unsere FG Wassergefahren nicht fehlen!

Die Aufgaben reichten vom Schleppen der Do 24 zum Anleger bis hin zu Fähraufgaben von z.B unserem Oberbürgermeister F. Schramma.

 

Bilder sind in der Einsatzgalerie zu finden!

 

Hier mein Dank an W. Dube für die tollen Fotos.

 

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(21.05.2006)
Übung/Ausbildung

Holzbearbeitung mit dicken Eichen und umgefallenen Bäumen

Köln. Für das Berufskolleg Deutzer Freiheit in Köln-Deutz bohrten die Helfer des 2. Technischen Zuges vom Ortsverband Köln-Ost am 20. Mai 2006 dicke Bretter.

 

Das Berufskolleg Deutzer Freiheit ist eine Wirtschaftsschule mit 1 800 Schüler/innen und 85 Lehrer/innen. Damit der Schulhof an Attraktivität gewinnt, sollten einige Tische und Bänke aufgestellt werden. Allerdings sollten diese stabiler Natur sein, damit sie lange halten. Daher wurde der THW Ortsverband Köln-Ost um Unterstützung beim Bau gebeten.

 

Gruppenführer Martin Kahlscheid und seine Helfer übernahmen diese Aufgabe gerne. Zumal sie Holzbearbeitung auf dem Dienstplan stehen hatten, konnte hier doch etwas „sinnvolles“ geschaffen werden. Zwei Lehrer und einige Schüler stellte die Schule zur Unterstützung ab. Der Hauswirtschaftskurs unter Leitung von Frau Ullmann verpflegte die Helfer mit Brötchen, Kaffee und kalten Getränken. Der Lehrer, Herr Schmitz, übernahm die Dokumentation der Arbeiten per Kamera.

 

Zunächst wurden die Holzstämme und ca. 22 cm dicken Eichenbretter in Position gebracht und von ihrer Rinde mit Beilen und Zugmessern befreit. Trotz zeitweise schlechtem Wetters wurden die Arbeiten zügig durchgeführt. Das Anzeichnen und ausmessen übernahm Martin Kahlscheid selbst. Tische und Bänke wurden jeweils mit selbst gefertigten Holzdübeln zusammengesetzt und anschließend mit Winkeln am Boden befestigt.

 

Gegen 18.00 Uhr standen drei komplette Garnituren Tische und Bänke auf dem Schulhof und die Mannschaft fuhr zufrieden in die Unterkunft zurück. Dort erwartete sie dann noch einige Einsätze, da durch den kurzen Sturm in Köln am Nachmittag zahlreiche Bäume und andere Gegenstände umgefallen waren und die Kapazitäten der Feuerwehr nicht ausreichten. Einheiten des 1. und 2. Technischen Zuges übernahmen von den insgesamt 350 Einsatzaufträgen, die bei der Feuerwehr eingegangen waren, 35 Aufträge. Die Einsatzkoordination in der Unterkunft übernahm Karl-Heinz Schönbeck gekonnt und souverän. Um 21.30 Uhr waren alle Aufträge abgearbeitet und die Helfer durften in ihr wohlverdientes Wochenende gehen.

 

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(21.05.2006)
Übung/Ausbildung

Aufbau der Hochwasserschutzwand in der Altstadt am 13.05.2006

Vor der offiziellen Übergabe der Hochwasserschutzwand durch den Umweltminister von Nordrhein-Westfalen, Eckhard Uhlenberg am 13.05.2006 erhielten Helfer der THW Orstverbände Köln-Ost und Köln-Nord/West durch Mitarbeiter der Herstellerfirma eine Einweisung in den Aufbau und die Handhabung. Dazu wurde ein ca. 20m langes, der insgesamt 500m langen Schutzeinrichtung aufgebaut.

(siehe dazu auch in der Galerie->Übungen)

 

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(14.05.2006)
Einsatz

„Radladerballett“ oder auch ein Friedhof kann brennen!

Köln. Am 08.05.2006 gegen 20:00 Uhr brach ein Großfeuer auf dem Nordfriedhof in Köln aus. Die Feuerwehr der Stadt Köln versuchte den Brand die gesamte Nacht über unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Durch die starke Rauchentwicklung gingen viele besorgte Anrufe aus verschiedenen Stadtteilen bei der Leitstelle der Berufsfeuerwehr ein. Der Grund dafür war der Brand eines ca. 15000 cbm großen Komposthaufens auf dem Friedhofsgelände. Am nächsten Vormittag kam die Anfrage an die THW Geschäftsstelle Köln wie schnell und wie viele große Radlader das THW zu Verfügung stellen kann, um den Komposthaufen auseinander zu ziehen. Dieses sollte der Feuerwehr ermöglichen die Brandnester im inneren des Komposthaufens zu löschen. Um 9:30 Uhr wurden dann 3 Fachgruppen Räumen mit ihren großen Radladern alarmiert. An der Einsatzstelle waren bis zu sieben Radlader im Einsatz, 2 Radlader der Stadt Köln, 1 Radlader der Berufsfeuerwehr,1 Radlader aus dem OV Bergisch Gladbach , 1 Radlader aus dem OV Siegburg und 1 großer und 1 kleiner Radlader aus dem OV Köln Ost. Aufgrund des einzigartigen „Radladerballettes“ war der Komposthaufen so gegen 20:30 Uhr umgeschichtet und die Brandnester gelöscht und die THW-Einheiten konnten wieder in ihre Unterkünfte zurückkehren. Es blieb nur eine Brandwache der Feuerwehr über Nacht weiterhin vor Ort.

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(09.05.2006)
Übung/Ausbildung

Bezirkswettkampf in Jülich

Köln/Jülich. Am Samstag, den 24. September 2005, haben in Jülich ca. 600 Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk Köln am Wettkampf teilgenommen. Viele haben auch eigene Besucher mitgebracht. Das Wettkampfgelände des Bezirkswettkampfes lag in Jülich im Brückenkopfpark, Eingang Lindenrondell. Dort war viel Platz, sanitäre Einrichtungen und (leider) zum Start auch leichter Regen. Doch dies hinderte die Teilnehmer nicht unverdrossen und mit guter Laune mitzumachen.

 

Dabei mussten die Teilnehmer zum Teil schon lange Anfahrten von ihren Heimatortsverbänden überstehen. So haben die Teilnehmer und Begleiter der Wettkampfmannschaft aus Köln-Ost unter der Regie von Jugendgruppenleiterin Claudia Lenzen um 07.30 Uhr pünktlich wie geplant den Ortsverband verlassen und sich auf die Reise gemacht. Während der Fahrt wurde schon rege über die Ausführung der verschiedenen Aufgaben diskutiert. Die Wettkampfmannschaft aus Köln-Ost bestand aus: Sven Duninger, Tobias Gies, Robert Grobara, Milo Schaff, Rene Schumacher, Alexander Klein Martin Spruch, Mathias Spruch und Denis Walter. Als Reserve fuhr Sven Krantz mit. Da bis zum Wettkampfbeginn noch ein wenig Zeit war, rollten die Köln-Ostler die THW-Jugend-Fahne und das Kölner Stadtwappen aus und befestigten beide am Stativ des GKW. Nun konnte noch ein Gruppenfoto gemacht werden.

 

Insgesamt 23 Mannschaften waren ursprünglich für Jülich angemeldet. 21 Mannschaften traten an, um den Bezirkssieger zu ermitteln. Mit viel Hilfe des ausrichtenden THW-Ortsverbandes Jülich konnte der Wettkampf pünktlich um 10.00 Uhr beginnen. Und siehe da, nach einiger Zeit besserte sich das Wetter und die Teilnehmer wurden nur noch nass, wenn sie die „Leiteraufgabe“ oder den Wassertransport mittels Bergeschleppe zu bewältigen hatten. Aber der Reihe nach.

 

Die acht zu lösenden Aufgaben gliederten sich in die Bereiche THW, Spiel und Sonderaufgaben. Folgende Aufgaben waren von den Teilnehmern zu lösen:

 

• Beleuchtung

Zwei Stative waren mit je einem 1000-Watt-Strahler zu bestücken und die Stromverbindung über eine Kabeltrommel an das Notstromaggregat herzustellen. Für die Mannschaft aus Köln-Ost kein Problem. Prüfer Johnen gab bis auf einen alle Punkte.

• Bergeschleppe

Mittels einer Bergeschleppe musste ein Eimer Wasser über eine abgesteckte Distanz gezogen werden. Prüfer Axel Müller-Storp maß am Ende für die Köln-Ostler 215 mm Wasser und eine Zeit von 3.12.22 (3 Minuten, 12 Sekunden und 22 Hundertstel)

• Wassertransport mit löchrigem Eimer

Hierfür suchten die Mannschaften zunächst den oder die leichtesten/leichteste Helfer/in aus. Für Köln-Ost wurde der 13 jährige Sven ausgewählt. Dieser nahm auf einem Steckleiterteil Platz und musste versuchen möglichst viel Wasser im Eimer zu behalten, während die anderen Teilnehmer den auf der Leiter Sitzenden über einen Parcours trugen. Am Ende des Parcours wurde die Leiter über eine Bank gereicht, das Wasser in einen bereitstehenden weiteren (aber ganzen) Eimer gefüllt. Das ganze wurde so oft wiederholt bis der Eimer hinter der Bank voll war.

Bei dieser Übung gab es leider einen kleinen Unfall. Silke Kall vom Ortsverband Aachen fiel rückwärts von der Leiter, landete unsanft auf dem Rücken und schlug sich dabei den Blecheimer ins Gesicht. Trotz ziemlicher Schmerzen machte sie den Wettkampf bis zum Ende mit. Tapfere Silke. Obwohl die Aufgabe auf Zeit lief, wartete die ganze Mannschaft bis Silke sich einigermaßen erholt hatte, dann machten sie gemeinsam weiter.

• Erste Hilfe

Für die Bergung eines Verletzten (Statist außerhalb der eigenen Mannschaft mit simuliertem Beinbruch) musste eine Behelfstrage hergerichtet werden. Für die Lösung der Aufgaben standen 3 Jacken, 2 Stangen, 2 Decken und ein Erste-Hilfe-Koffer zur Verfügung. Da die Decken für die Trage nicht verwendet werden durften, war klar, dass die Trage mit den Jacken hergestellt werden musste. Da ein Köln-Ostler jedoch eine Jacke zum Schienen des verletzten Beines verwendete, wurde kurzerhand eine Helferjacke ausgezogen und verwendet. Der Prüfer H. Radomski hatte hiergegen keine Einwände. Ergebnis 19 von 23 Punkten.

• Pause

Mit der Schale Erbsensuppe setzten sich die Köln-Ostler unter das zwischenzeitlich aufgespannte Sonnensegel und ließen (zum Entsetzen der benachbarten Mannschaften) mit viel Übermut Kölner Musik laufen. Ja, wir geben zu es war Karnevalsmusik.

• Holz sägen

In möglichst kurzer Zeit musste eine 5 cm dicke Scheibe vom Stamm abgesägt werden. 2 Minuten und 26 Sekunden und die bis dahin größte Genauigkeit lautete das Ergebnis der Köln-Ostler.

• Dreibock

Für die jungen Köln-Ostler die schwierigste Aufgabe, war doch im Heimat-Ortsverband beim Üben der Dreibock beim Anheben häufiger umgefallen. Auch hier taten sie sich schwer und Claudia Lenzen wurde schon ganz unruhig, weil es nicht so klappte wie gewollt. Aufgeben kam für die jungen THW-ler aus Köln-Ost aber nicht in Frage. Und siehe da, am Ende stand der Dreibock und die Gerätekiste schwebte über den Balken. Die Aufgabe war erfüllt und der Prüfer ließ sich eine gegrummeltes „naja, ganz gut“ entlocken. Während Claudia Lenzen ihren Schützlingen andeutete, dass dies wohl noch mal geübt werden müsste.

• Die Sonderaufgabe

Junghelfer Mathias Spruch durfte sich 1 Minute lang 10 Gegenstände, die in einer Kühlbox blicksicher verstaut waren, ansehen und musste anschließend so viele wie möglich aus dem Gedächtnis nennen. Mathias wusste alle 10. Jetzt kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Alle Aufgaben erfüllt und das Gefühl nicht letzter geworden zu sein. Vor lauter Übermut wurde wieder Kölner Musik gespielt.

 

Das Gefühl der Junghelfer aus Köln-Ost hatte nicht getrogen. Einen respektablen 10. Platz haben sie erreicht. Allerdings reichte der Platz nicht aus, um in die Endausscheidung am 01. April 2006 in Mülheim/Ruhr zu kommen. Vom Bezirkswettkampf in Jülich dürfen insgesamt 3 Mannschaften als Teilnehmer zur Endausscheidung reisen. Auf dem dritten Platz landete die Mannschaft Hürtgenwald 2 mit 591,61 Punkten. Zweiter wurde die Jugend Hückelhoven 1 mit 595,7 Punkten. Mit dem Sieg selbst hatte die Mannschaft Siegburg von Jugendbetreuerin Pat Hausotter nicht gerechnet. 623,67 Punkte standen am Ende auf der Liste. Herzlichen Glückwunsch.

 

Der Ortsverband Aachen hatte für den Fall, dass es dauerhaft regnete Zelte, Heizstrahler und ein 200 KVA-Aggregat dabei. Zum Glück wurden sie nicht gebraucht.

 

Die weiteren 4 Bezirkswettkämpfe fanden zeitgleich an folgenden Austragungsorten statt:

- Bezirk Arnsberg, auf dem Hemer Truppenübungsplatz,

Ausrichtender: THW-Ortsverband Hagen,

- Bezirk Detmold, auf dem Paderborner THW-Gelände

Ausrichtender: THW-Ortsverband Paderborn

- Bezirk Düsseldorf, auf dem Gindorfer Kirmesplatz,

Ausrichtender: THW-Ortsverband Grevenbroich

- Bezirk Münster, in Greven,

Ausrichtender: THW-Ortsverband Greven

 

Insgesamt sind in ganz Nordrhein-Westfalen an diesem Tag 64 Mannschaften und 600 Jugendliche angetreten. Von den hier und heute ermittelten besten Mannschaften treten am 01. April 2006 zehn Mannschaften in der Endausscheidung des Landeswettkampfes an, um festzustellen, wer die beste Mannschaft in Nordrhein Westfalen stellt. Diese Mannschaft darf dann im August 2006 an der Bundesentscheidung in der Hansestadt Wismar teilnehmen. Hier wird dann der Bundessieger ermittelt. Im vergangenen Jahr hat die Jugendgruppe aus Vlotho beim Bundeswettkampf in Münsingen das Land Nordrhein-Westfalen würdig vertreten.

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(24.09.2005)
Übung/Ausbildung

5. Ehrenamtstag in Köln

Auch in diesem Jahr nahm das Kölner THW neben weiteren 64 Organisationen am Ehrenamtstag der Stadt Köln teil. Der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma dankte hiermit allen ehrenamtlich Tätigen in Köln für ihr Engagement und ihren Einsatz. Gleichzeitig erhielten die Ehrenamtlichen die Möglichkeit sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

So nahmen denn die drei Kölner Ortsverbände Köln-Porz, Köln Nord-West und Köln-Ost die Gelegenheit war und stellten 2 GKW mit Geräten am Sonntag, den 25. September 2005 aus. Das Zelt wurde in ein Kino verwandelt und der neue Imagefilm des THW zeigte den Besuchern die Arbeit des THW’s. Daneben eine Tafel mit Bildern vom THW-Einsatz beim Weltjugendtag. Auch viele Ehrenamtliche kamen um sich am THW-Stand zu informieren und auszutauschen. Da die meisten THW-Helfer den Image-Film ebenfalls noch nicht gehen hatten, war er auch in diesem Kreis interessant. Einzelne Helfer hatten sogar Dreharbeiten miterlebt.

 

Auf der Bühne sangen zwischendurch Bandmitglieder der Bläck Fööss zusammen mit Schulkindern Kölner Hits. Vorführungen der Kölner Feuerwehr, der DRK-Hundestaffel und der JUH lockerten die Szenerie weiter auf. Zwei als Schmetterlinge verkleidete Stelzenläufer beeindruckten insbesondere die Kinder. Ein Schmetterling war sogar in THW-blau gehalten. Ob dies Zufall war?

 

Nach der Verleihung des „KölnEngagiert 2005“-Preises wurden 6 Personen der Kölner Hilfsorganisationen die Bühne gebeten. Sie nahmen stellvertretend für ihre Organisation den Dank der Stadt Köln für die Leistungen beim Weltjugendtag entgegen. Für das THW war Ortsbeauftragter von Köln Nord-West Bernd Laut auserkoren. Oberbürgermeister Fritz Schramma war voll des Lobes über die Leistungen der Ehrenamtlichen, ohne die eine solch großes Event nicht machbar ist. Nach dem Erhalt eines Bildes durften die 5 geehrten sich in das Gästebuch der Stadt Köln eintragen.

 

Nachdem sich das Wetter den ganzen Tag recht ordentlich gehalten hatte, fing es ca. 30 Minuten vor Beginn des Abbaus leider an zu regnen. Aber es zeigte sich, dass nicht nur THW-Helfer nicht aus Zucker sind.

 

Schon einen Tag nach der Veranstaltung bedankte sich die Stadt Köln beim THW telefonisch und fragte vorsorglich für den Ehrenamtstag 2006 an.

 

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(11.08.2005)
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