OV Köln-Ost,

MdB Serap Güler besucht den THW-Ortsverband Köln-Ost

Am 14. August 2025 besuchte MdB Serap Güler zum zweiten Mal den Ortsverband Köln-Ost (OV), um ein informatives Gespräch mit Vertretern des THW zu den Themen Arbeit des THW und Zivilschutz zu führen. Begleitet wurde sie von Frau Teresa Di Bellis-Olinger, Mitglied des Rates der Stadt Köln und Mitarbeiterin von Frau Güler. Güler ist seit 2025 Staatsministerin beim Bundesminister des Auswärtigen. Zuvor war sie von 2017 bis 2021 Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Als Gesprächspartner von Seiten des THW nahmen Herr Florian Weber, Abteilungsleiter Einsatz der THW-Leitung, Frau Nadine Ogiolda, Referatsleiterin Einsatz und stellvertretende Landesbeauftragte für Nordrhein-Westfalen, Frau Antje Voss, Regionalstelle Köln, Martin Zeidler, Ortsbeauftragter des OV Köln-Ost, Michael Reyl, Ortsjugendbeauftragter im OV Köln-Ost sowie Peter Oswald, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im OV Köln-Ost und Vorsitzer der THW-Helfervereinigung Köln-Ost e.V. teil.

Ortsbeauftragter Martin Zeidler begrüßte die Gäste und stellte die Einheiten des OV, wie Bergung, Notversorgung, Räumen und Wassergefahren in den Grundzügen vor. Die 200 Helferinnen und Helfer, von denen ca. 120 bis 150 einsatzbefähigt sind, stellen die Basis dieses gut funktionierenden Ortsverbandes dar. Auch die gute Frauenquote ist hervorzuheben. Wir sind hier in einer guten Liegenschaft, die zwar einen feuchten Keller aufweist, aber ansonsten funktional und relativ geräumig ist. Insgesamt also gute Bedingungen für die Helferinnen und Helfer und ihre Einsatzmöglichkeiten. Aktuell werden die Helfer ergänzend zum Thema Zivilschutz sensibilisiert, ergänzt Zeidler.

Diskutiert wurden diverse Themen, wie z.B. die Sinnhaftigkeit des Notfallgepäcks und in diesem Zusammenhang die Vorbildfunktion von Institutionen wie des THW. Hier wird auch die THW-Jugend als starker Multiplikator gesehen. Güler berichtete, dass in der Politik aktuell diskutiert werde, ein Gesellschaftsjahr für alle einzuführen, unter dem Motto „tu etwas für dein Land“, auch die Aufgaben im Bundesfreiwilligendienst (BFD) sind in diesem Zusammenhang als Chance zu verstehen. 

Florian Weber berichtete aus seinen Erfahrungen verschiedener Auslandseinsätze und stellte fest, dass u.a. syrische Flüchtlinge bereits im Ausland das THW kennenlernen und hier in Deutschland gerne im THW mitwirken wollen, um etwas „zurück zu geben“.

Aus den konstruktiven Gesprächen mitgenommen hat Güler die Idee in Köln einen „Runden Tisch“ zum Thema Zivilschutz einzurichten; nicht gemeint ist hier der bereits bestehende Krisenstab. Frau Di Bellis nimmt ebenfalls die Anregung mit, wenn den Helfern für ihr Engagement gedankt werden soll, dies nicht immer mit dem Aufwand der Betroffenen, wie z.B. beim Ehrenamtstag, Frühschoppen o.ä. verbunden sein sollte. 


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