OV Köln-Ost, 20.06.2020, von A. Poloczek

Erster Zugdienst im Pandemie-Modus

Nach langer Pause wurde der erste Zugdienst im Ortsverband Köln-Ost unter entsprechenden Schutzmaßnahmen durchgeführt.

Begrenzung der Raumnutzung

Ganze 15 Wochen ist es her, dass alle allgemeinen Dienste, Ausbildungs- und Jugenddienste aufgrund des "Coronavirus SARS CoV2/COVID 19" ausgesetzt wurden. Am 20. Juni war es nun so weit: der Regeldienst wurde wieder aufgenommen.

Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, wurden vom Arbeitsschutzausschuss entwickelte Schutzmaßnahmen ergriffen, über die alle Helferinnen und Helfer vorab informiert wurden. Daher war an diesem Samstag zunächst nur der 1. Technische Zug im Ortsverband anwesend. Der 2. Zug sowie die Grundausbildung werden am 27. Juni wieder ihren Dienst aufnehmen. Um mögliche Infektionsketten kurz zu halten, trafen die einzelnen Gruppen im Halbstundentakt im Ortsverband ein. Dadurch wird eine Nutzung der Räumlichkeiten ermöglicht, ohne die einzelnen Gruppen zu durchmischen.

Die Einhaltung des Mindestabstandes ist wichtiger Bestandteil des Konzeptes. Deshalb wurde in der Unterkunft bspw. ein Einbahnstraßenprinzip eingeführt und die Personenanzahl im Umkleidebereich begrenzt. Weiterhin ist das dauerhafte Mitführen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend, da vor allem bei praktischen Arbeiten der Mindestabstand nicht immer gewährleistet werden kann. Zum Hygienekonzept des Ortsverbandes gehört, neben einem provisorischen Waschbecken mit Händedesinfektion außerhalb der Unterkunft, auch die zeitversetzte Einnahme der Verpflegung.

 

Und so konnte die Fachgruppe Wassergefahren bei bestem Juni-Wetter ihre Übungen auf dem Rhein wieder aufnehmen. Während die Bergungsgruppe den Dienst nutzte, um die Aufrüstung ihres EGS-Anhängers fortzuführen, bildete die Fachgruppe N zum Thema Ladungssicherheit und Transport aus.

Auch wenn viele der umgesetzten Maßnahmen in den Dienstbetrieb eingreifen, freuten sich die Helferinnen und Helfer wieder in ihren Gruppen aktiv zu werden. Denn trotz aller digitalen Möglichkeiten sind die Dienste im Ortsverband ein nicht zu ersetzender und unerlässlicher Bestandteil bei der Ausbildung, bei der Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft und bei der Kameradschaftspflege.

 

 


  • Begrenzung der Raumnutzung

  • Dienst der Bergungsgruppe

  • provisorische Hygienestation außerhalb der Unterkunft

  • Ausbildung der Fachgruppe N

  • Einbahnstraßensystem in der Unterkunft

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