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THW-Thema
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Die "Charta der Vielfalt"



Das THW hat im Herbst 2010 gemeinsam mit den anderen Organisationen des Bevölkerungsschutzes die „Charta der Vielfalt“ unterschrieben. Diese Erklärung ist eine Unternehmerinitiative mit dem Ziel, die Vielfalt in der Arbeitswelt zu fördern und die Gleichstellung aller Unternehmensangehörigen voranzubringen. Anerkennung und Wertschätzung aller sind zentrale Punkte der „Charta der Vielfalt“.

Mit der Unterzeichnung geht das THW die freiwillige Selbstverpflichtung ein, ein Umfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Alle THW-Angehörige sollen Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Zudem eröffnet die Vielfalt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Talenten die Möglichkeit zu innovativeren und kreativeren Lösungen, die das THW nur bereichern können.

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer, befürwortet und unterstützt die Initiative. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel ist Schirmherrin.

Die „Charta der Vielfalt“ wurde von Daimler, der BP Europa SE (ehemals Deutsche BP), der Deutschen Bank und der Deutschen Telekom im Dezember 2006 ins Leben gerufen. Mehr als 800 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sind ihr bereits beigetreten.

 

Weitere Infos gibt's hier:

www.charta-der-vielfalt.de

Broschüre "Extremismusprävention im THW"
 

Extremismusprävention



Gemeinsame Erklärung gegen Rechtsextremismus

Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus ist eine besondere Aufgabe, die die gesamte Gesellschaft angeht. Das Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und die Absage an jede Form vom Extremismus gehören zu den fundamentalen Prinzipien unserer Gesellschaft.

Gerade rechtsextremistische, fremdenfeindliche, rassistische und antisemitische Aktivitäten, Einstellungen und Phänomene sind keine vernachlässigbaren Randprobleme. Wahlerfolge rechtsextremistischer Parteien, das erhebliche Gewaltpotential, die zunehmende Anziehungskraft der Szene für Jugendliche, rechtsextremistische Musik-veranstaltungen und Propagandaaktivitäten sind trauriger Bestandteil unserer gesellschaftlichen Realität.

Rechtsextremismus versucht dabei zunehmend, sich bestehender demokratischer Strukturen zu bedienen oder breitet sich dort aus, wo diese Strukturen zivilgesellschaftlicher Organisationen fehlen oder nur schwach ausgeprägt sind. Dieser Entwicklung soll entgegen gewirkt und ein aktiver Beitrag zur Prävention und Bekämpfung geleistet werden.

 

Extremismusprävention im THW

Das THW hat am 17. Juli 2007 mit der Unterzeichnung der „Gemeinsame Erklärung gegen Rechtsextremismus" ein sichtbares Zeichen gesetzt. Gemeinsam mit anderen Organisationen setzt sich das THW auf allen Ebenen für soziales Engagement, Gemeinschaft und Solidarität und gegen undemokratisches, rassistisches und gewalttätiges Verhalten ein.

Das THW trägt als öffentliche Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland eine besondere Verantwortung für den Schutz der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Grundlage dieses wertebasierten Engagements ist das Selbstverständnis als zivile, ehrenamtlich getragene Bevölkerungsschutzorganisation des Bundes. Jede ehrenamtliche THW-Helferin und jeder ehrenamtliche THW-Helfer ist bürgerschaftlich-demokratischen Grundwerten in besonderer Weise verpflichtet. Alle THW Angehörigen repräsentieren die Bundesrepublik Deutschland mit den verfassungsrechtlich festgeschriebenen Grundwerten, insbesondere dem Recht eines Jeden auf Unverletzlichkeit der Menschenwürde, der Freiheit und der Gleichheit im Inland wie im Ausland.

Mit verschiedenen Maßnahmen setzt das THW Akzente gegen Extremismus, vor allem Rechtsextremismus, in der deutschen Gesellschaft. Dabei geht es jedoch nicht allein um öffentlichkeitswirksame Kampagnen mit kurzfristigen Projekten, sondern vor allem darum, das Thema „Stärkung zivilgesellschaftliches Engagement/Extremismusprävention" auf allen Ebenen und in allen Bereichen des THW als Querschnittsthema zu verankern.

 

Weitere Infos gibt's hier:

http://www.bpb.de/die-bpb/

http://www.politische-bildung.de/rechtsextremismus0.html

http://www.netz-gegen-nazis.de/

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