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THW-Thema
 

Willkommen beim THW Ortsverband Köln-Ost



Seit seiner Gründung im Jahr 1950 ist das THW eine unverzichtbare Säule der Gefahrenabwehr in Deutschland.

Der THW Ortsverband Köln-Ost ist im Stadtgebiet und in der Region seit jeher mit seinen beiden technischen Zügen mit den Fachgruppen Wassergefahren und Räumen bei allen größeren Unglücksfällen zur Stelle, z.B. bei Hochwasser, Unwetterereignissen und Großbränden. Der Ortsverband Köln-Ost hat derzeit ca. 150 Helferinnen und Helfer. Weiterhin existiert eine Jugendgruppe mit derzeit über 20 Jugendlichen. Lassen Sie sich anstecken von der "Faszination Helfen".

Dabeisein und Mitmachen ist im THW keine Frage des Alters. Gebraucht werden die handwerklichen Spezialisten aber auch Menschen, die bereit sind, sich mit ihren Fähigkeiten in die Aufgaben des THW einzubringen ebenso wie neugierige und motivierte Mädchen und Jungen ab zehn Jahren.

 

Aktuelles



Übung/Ausbildung

THW Köln-Ost und THW Olpe führen gemeinsame Ausbildung durch

Am 21.10.2006 fuhr die 2.Bergunsgruppe des 2.Technischen Zuges zum THW Ortsverband Olpe um dort zusammen mit der 2.Bergungsgruppe eine Ausbildung zum Thema Thermisches Trennen durchzuführen. Dabei wurden den Helfern die Handhabung des Plasma- und des Brennschneidgerätes näher gebracht. Bei den praktischen Übungen wurde auch das Arbeiten mit den Geräten in Zwangslagen (Röhren, Trümmern) geübt. Nach der Ausbildung wurden die Helfer durch den OV Olpe gut versorgt und traten gegen 17:00 Uhr die Heimreise nach Köln an.

 

Diese Veranstaltung war der Anfang einer Reihe von gemeinsamen Ausbildungen und Übungen der beiden Ortsverbände. Bereits im Mai 2007 steht der nächste Termin an. Diesmal in Köln mit dem Thema Hochwasserschutz/Pumpen.

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(27.10.2006)
Übung/Ausbildung

Der Boxchampion Henry Maske und der Kölner Oberbürgermeister besuchen Einsatzübung des Kölner THW

Köln. Bereits seit 2000 bedankt sich die Stadt Köln bei ihren ehrenamtlichen Helfern für deren Engagement mit einem Ehrenamtstag im Kölner Tanzbrunnen. Traditions-gemäß ist auch das Kölner THW mit drei Ortsverbänden beteiligt. Kurz nach der Be-grüßung der Teilnehmer und der Gäste besuchte der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma in Begleitung des Ehrenamtspaten und Boxchampion Henry Maske die Einsatzübung des Kölner THW. Hier wurde der Einsatz nach einer Gasexplosion si-muliert. Die Fachgruppe Bergung des Ortsverbandes Köln-Porz rückte denn auch mit Alarm an, öffnete den versperrten Zugang mit einem Presslufthammer und suchte un-ter Atemschutz das Einsatzgelände ab. Nach einigem Suchen wurden die Retter fündig und bargen einen Verletzten aus einer Badewanne mit Hilfe einer Bergeschleppe. Da-mit dieser während der Bergung geschützt wurde, deckten die Helfer das Gesicht des Verletzten ab. Anschließend wurde der Verletzte einem Rettungsteam des DRK über-geben. Die zahlreichen Zuschauer waren beeindruckt und spendeten viel Applaus. Hans Roteweit, der die Übung moderierte, bedankte sich bei den Zuschauern. Unter den Zuschauern war auch der Stellvertreter des Oberbürgermeisters Herr Bürgermeis-ter Josef Müller mit seiner Frau.

 

Aber auch der Springbrunnen mit der neuen Hochleistungspumpe des Ortsverbandes Köln-Porz sorgte für Aufsehen. Wenn auch nur gedrosselt auf 3.000 l je Minute, waren die drei Springbrunnen beeindruckend. Normalerweise können bis zu 5.000 l je Minu-te „verarbeitet“ werden. Eine Seilbahn und ein Infostand rundeten das Bild ab. Auf dem Rhein, nutzten viele Besucher die Möglichkeit mit Pontons des THW-Ortsverbandes Köln-Ost mal den Rhein zu erkunden. Ralf Carlet und seine Helfer hat-ten hier alle Hände voll zu tun.

 

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(16.10.2006)
Übung/Ausbildung

THW Jugend Köln-Ost besuchte Flughafenfeuerwehr Köln/Bonn

Während einer mehrstündigen Führung gab es allerhand Informationen über die Aufgaben der Flughafenfeuerwehr. Besonders bemerkenswert ist, dass die Kameraden der Feuwehr innerhalb von 10 bis 15 Sekunden ausgerückt sein müssen.

 

 

Mit großem Interesse wurden auch die Leitstelle und die Fahrzeughalle besichtigt. Besonderer Ausfmerksamkeit galt dabei den Flugfeldlöschfahrzeugen (FLF)

die nicht jeden Tag zu sehen sind. Die Junghelfer durften dabei auch mal die an den Fahrzeugen montierten Löschkanonen bedienen.

 

 

Zum Abschluss der Veranstaltung konnten sich die Junghelfer bei einer kurzen Vorführung von der beeindruckenden Leistungsfähigkeit eines FLF Panther überzeugen.

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(04.09.2006)
Einsatz

THW Köln-Ost leuchtet Zugangsweg im Rahmen der langen Nacht in Zoo und Flora aus.

Am 05.08.2006 wurde durch das THW Köln-Ost der ca. 500 m lange Zugang zur Rheinseilbahn im Rheinpark ausgeleuchtet.

Der Grund war die lange Nacht in Zoo und Flora. Die Besucher konnten mit der gültigen Eintrittskarte die Rheinseilbahn nutzen, um vom rechtsrheinischen Parkplatz

in den auf der linken Rheinseite gelegen Zoo zu gelangen.

 

Die Ausleuchtung wurde mit 3 Powermoons und einigen Halogenstrahlern durchgeführt. Zur Stormversorgung diente das 50 kVA Aggregat.

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(08.08.2006)
Übung/Ausbildung

Kölner Ehrenamtstages

Herr Oberbürgermeister Schramma lädt alle Kölnerinnen und Kölner zum 7. Kölner Ehrenamtstag am Sonntag, 24. September 2006, in den Tanzbrunnen ein. Mit der Ausrichtung dieses Tages möchte er allen Ehrenamtlichen ganz besonders für ihr vielfältiges Engagement in dieser Stadt und für die Menschen dieser Stadt danken. Neben der Preisverleihung zu „KölnEngagiert 2006“ haben Interessierte und Einsatzfreudige die Möglichkeit von 70 Institutionen aus Köln Informationen rund ums Ehrenamt zu erhalten. Es wird ein familienfreundliches Bühnenprogramm, bei dem unter anderem die Linus Band, die Maus vom WDR und das Altentheater des Freien Werkstatt Theater auftreten, präsentiert. Auch die Hilfsorganisationen bieten neben Ihrem Informationsangebot zahlreiche Mitmachaktionen. So bietet etwa das Technische Hilfswerk die Möglichkeit an, sich mit einer Seilbahn „retten“ zu lassen oder die Verkehrswacht Köln lädt Sie ein, einen spektakulären Überschlagsimulator auszuprobieren. Der Malteser Hilfsdienst führt individuelle Blutdruck- und Blutzuckerkontrollen an. Außerdem findet eine Benefiz-Verlosung mit attraktiven Preisen statt. Fragen beantwortet Ihnen gerne die Kommunalstelle zur Förderung und Anerkennung des bürgerschaftlichen Engagements (FABE) im Amt des Oberbürgermeisters unter der kostenlosen Telefonnummer: 0800-563 56 11.

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(07.08.2006)
Einsatz

Treffen mit dem Kaiser (THW.de)

Berlin. THW-Präsident Albrecht Broemme traf am Donnerstag in Berlin mit Franz Beckenbauer, Leiter des Organisationskomitees WM 2006, zusammen. ...

(für mehr Informationen siehe THW.de Link)

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(12.07.2006)
Einsatz

Zurücklehnen gilt nicht

Es dämmert bereits am Horizont, als die zweite Schicht zusammenpacken kann. Am Montagabend ist das fünfte und letzte Spiel der Fußball-WM 2006 in Köln zu Ende gegangen.

 

Jetzt sind die dringlichsten Verwaltungsaufgaben erledigt. Erleichterung macht sich breit in der Geschäftsstelle Köln der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). Hier lag in den vergangenen 15 Tagen, aber auch in den Monaten zuvor die Haupt-Last im Zusammenhang mit der THW-Bereitschaft.

 

Alle zwölf Ortsverbände sind beteiligt – von der Fachgruppe Führung und Kommunikation (FK) Köln-Porz bis zur Küche (Logistik) Leverkusen, wobei die Kölner Ortsverbände Nord-West und Ost personell die meisten Helfer(innen) stellen. Einbezogen sind aber auch die meisten benachbarten Geschäftsführerbereiche.

 

In Leverkusen zum Beispiel stehen neben den eigenen Feldkochherden (FKH) die aus Aachen, Düsseldorf, Siegen und später auch Wermelskirchen und sind in der Regel 40 bis 50 Helfer(innen) damit beschäftigt, nicht nur die Lunch-Pakete und die warmen Mahlzeiten vor- und zuzubereiten, sondern sie auch nach einem festen Fahrplan vor allem in die Bereitstellungsräume zu bringen.

 

„Von der Warte Logistik und Kommunikation (LuK) aus ist das spitzenmäßig gelaufen“, blickt Peter Küfner, stellvertretender Geschäftsführer, auf die ersten vier sowie auf diesen fünften Einsatztag im Rahmen der Fußball-WM in Köln zurück.

 

Er betont dies um so mehr, als hier in Köln neben den hauptamtlichen Kräften viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer eingesetzt. Zwangsläufig, weil zwei Schichten mit jeweils elf Menschen und Funktionen zu besetzen sind, das heißt bei mehreren Schichten wäre das ohnehin nicht anders zu machen.

 

Aber Köln setzt das Ehrenamt sehr bewusst und gezielt ein, lässt sogar einzelne Neulinge zu, damit die Erfahrungen sammeln können. Holger Dexel, Ortsbeauftragter aus Beuel, bringt zum Beispiel zwei „Auszubildende“ mit, damit die so praxisnah wie sonst kaum möglich Erfahrungen sammeln können.

 

„Super-Übung, unbezahlbar!“, sagen Haupt- und Ehrenamtliche synchron, welche sich bereits Stunden vor dem Anpfiff einfinden, um die letzten Vorbereitungen im Hintergrund dieses fünften Spiels zu treffen. Allein schon wegen der Kosten, die dabei entstehen, wäre eine solche Übung ohne konkreten Anlass praktisch undurchführbar.

 

„Alle haben wieder viel gelernt“, ist Peter Küfner überzeugt, „und sie machen’s mittlerweile sehr gut.“ Er weiß genau, dass eine solche Bilanz entsprechend Konsequenzen fordert, keinesfalls ein Zurücklehnen. „Wir müssen versuchen“, sagt er, „einen Stamm beizubehalten und weiterzubilden.“

 

Das heißt die THW-Geschäftsstelle Köln stellt sich zum Beispiel vor, auch bei kleineren Lagen wie bei Schnee-Einsätzen eine entsprechend verkleinerte LuK einzurichten, „um am Ball zu bleiben“, wie es Peter Küfner WM-gerecht ausdrückt.

 

Kritische Situationen hat es während dieser Kölner Tage der WM praktisch nicht gegeben. Es ist nichts passiert, nichts Unvorhersehbares zumindest. Abgesehen davon, dass einmal ein LuK-Modul ausgefallen ist.

 

Da wird dann noch einmal voll bewusst, wie arbeitsintensiv diese Arbeit ist, wenn Sven Taszies gewissermaßen ohne Ende Papier-Kolonnen heranschafft und Kathrin Hottenrott quasi ohne Ende Zahlen, Daten, Namen eingibt. Und meist diejenige ist, die die Geschäftsstelle nach einem Kölner WM-Spiel im Morgengrauen zuletzt verlässt.

 

Den Hauptamtlichen macht natürlich genauso viel Spaß wie den Ehrenamtlichen, dass von Spieltag zu Spieltag alles immer besser funktioniert, dass zum Beispiel spätestens ab dem vierten, also dem 23. Juni, auch die Verpflegung in den richtigen Mengen zur richtigen Zeit am richtigen Ort eintrifft.

 

Allen macht Spaß, wenn aus den Bereitstellungsräumen die Rückmeldung auch der Feuerwehr, des DRK und der anderen Organisationen kommt: Das THW hat das professionell vorbereitet, nicht einmal sportliche Animation vergessen, und vermag sich auch durchzusetzen, wenn der Eismann plötzlich nicht mehr auf das Gelände fahren dürfen soll...

 

In der Geschäftsstelle Köln kommt kein Eismann vorbei. Hier sind die Wände voller Pläne und Zahlen und Nummern. Vorneweg zum Beispiel die Listen der Namen und Telefonnummern des Stadions, der Polizei, der Feuerwehr, der Krankenhäuser, und das alles mit jeweils angehängten Führungs- und Kommunikationsstrukturen

 

Fachberater Lothar Welczis (Siegburg) und Tanja Blumstein (Beuel) stehen in dieser Schicht für S 2 und führen die Lagekarte; Birgit Stammel (Köln Nord-West) ist neben Geschäftsführer Jochen Regul für S 3 verantwortlich, Hellmut Frentrup für S 4, Hans-Dieter Hassner (Bonn) für S 6.

 

Die THW-Geschäftsstelle Köln hat an diesen fünf Spieltagen mehr als 1.400 THW-Helfer(innen) logistisch betreut, wobei am dritten Kölner Spieltag (20. Juni, England gegen Schweden) mit 317 die meisten Helfer(inne)n im Einsatz waren – gefolgt von 287 (Auftakt 11. Juni), 277 (17. und 23. Juni) sowie 256 am 26. Juni.

 

Die haupt- wie nebenamtlichen THWler freuen sich, dass die WM in Köln so friedlich und in nahezu karnevalistischer Stimmung zu Ende gegangen sind. Sie freuen sich auch, dass viele Kamerad(inn)en anderer Organisationen, insbesondere auch der Feuerwehr, ein gewissermaßen „neues Bild“ gewonnen haben und gegenseitig die Kompetenzen anerkennen.

 

Diese Eindrücke nehmen zum Beispiel Kirstin Bubke (Ortsverband Hückeswagen), Thomas Hiesserich (Bergisch Gladbach) und Peter Oswald (Köln-Ost) von der WM 2006 mit, welche neben Stefan Tahn (Geschäftsführer Olpe) und Thomas Wintgen (OV Wermelskirchen) die Öffentlichkeitsarbeit des THW für den Spielort Köln übernommen haben.

 

Der Ortsverband Solingen, federführend verantwortlich für den Bereitstellungsraum der Sanitätskräfte an der Messehalle 11 in Köln-Deutz, hat dazu auch eine Theorie, nachdem alle anderen Organisationen mehrfach positive Erfahrungen mit der logistischen „Regie“ des THW gemacht haben. „Wir werden“, sagen sie, „auch künftig an diesem hohen Standard gemessen.“ Darauf gibt’s nur eine Antwort: Üben, üben, üben!

 

Thomas Wintgen (OV Wermelskirchen)

THW-Ö-Team für Köln

 

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(30.06.2006)
Einsatz

Nichts ist unmöglich, THWeee

Köln. Insgesamt ca. 360 Helfer von Arbeiter Samariter Bund (ASB), Freiwilliger Feuerwehr, Berufsfeuerwehr, Johanniter Unfallhilfe, Deutsches Rotes Kreuz (DRK),Malteser Hilfsdienst sowie des Technischen Hilfswerkes waren am heutigen 4. Spieltag an der Vitalisstrasse aus Köln und dem gesamten Ruhrgebiet sowie Mönchengladbach zusammengezogen worden.

Für die ortsfremden Kräfte wurde eigens ein Shuttleservice eingerichtet, damit sich niemand verfährt, sagte Jürgen Triphan vom Ortsverband Siegen und fügte hinzu: „Es ist ein tolles Bild wenn die Fahrzeuge im Konvoi nachts mit Blaulicht von hier herausfahren.“

 

Flexibiliät ist ein Stichwort, das in der Vitalisstrasse groß geschrieben wird.

Mehr Fahrzeuge mit Strombedarf im Bereitstellungsraum als gemeldet oder Fahrzeuge, die zuviel Strom ziehen, gehört zu den alltäglichen Problemen, denen sich die Helferinnen und Helfer der Führungs- und Kommunikationsstelle im Bereitstellungsraum Vitalisstrasse stellen müssen. „Kein Problem, wenn man über eine so flexible Fachgruppe Infrastruktur verfügt wie wir sie hier mit den Brühlern haben“, sagte Joachim Buschhaus von der Führungs- und Kommunikationsstelle des Ortsverbandes Siegen. „Da wird dann einfach ein zweiter Kabelstrang gelegt“, fügte Jens Schragner, Leiter der FüKom hinzu.

 

Spannend war auch die Frage, ob die Mannschaft für die Materialerhaltung den auf der Anfahrt abgefallenen Auspuff des Siegener Fahrzeugs der FüKom repaieren konnten. Doch leider machte der Sonntag hier einen Strich durch die Rechnung, eine Ersatzteilbeschaffung durch eine Werkstatt war unmöglich. Da einer aus der Mannschaft schweißen konnte, legte sich kurzerhand unter das Fahrzeug und reparierte den Auspuff. Das Fahrzeug war damit wieder einsatzbereit und konnte sogar die Heimreise nach Siegen wieder antreten, teilte Joachim Buschhaus Stolz mit.

 

Den enormen Kaffedurst der Helfer bei der Ankunft oder vor der Abfahrt aus dem Bereitstellungsraum stillt die Küche aus dem Ortsverband Bad Honnef. „ Man hat an den ersten Spieltagen gemerkt, dass es nicht ausreicht, wenn es den Kaffe nur bei der Essensausgabe gibt“, erklärt Siegfried Limbach und schätzt, dass gut 90 Liter des Heissgetränks im Laufe eines Tages im Bereitstellungsraum gebraucht werden.

 

Die Mannschaft des Malteser Hilfsdienst aus Bottrop versorgten rund 160 Helfer aller Hilfsorganisationen aus seiner Heimatstadt komplett mit Verpflegung und Getränken. „ Wir haben das vor einem halben Jahr bereits so geplant, das ist für uns eine Übung und mit der Feuerwehr abgesprochen“ berichtete der Stadtbeauftragte des Malteser Hilfsdienstes Carsten Pietroscewsky. Augenzwinkernd fügt er hinzu, dass auch Helferinnen und Helfer ohne „Bottrop-Kappe“ etwas zu essen bekommen können, es sei genug da.

 

Spaghetti-Eis wollten viele Hilfskräfte als Abwechslung und Abkühlung. Dafür sorgt ein Eiswagen, der zwei bis drei mal täglich die Bereitstellungsräume besucht.

 

Begeistert war Stephan Baum aus der Fachgruppe Führung/Kommunikation des Ortsverbandes Solingen, dass der Kölner Stadtanzeiger für die Einsatzkräfte an der Messehalle 11 am 17 und 20. Juni zweimal täglich je 50 kostenlose Exemplare des Express und des Stadt Anzeiger zur Vefügung stellte. Inerhalb von wenigen Minuten waren diese vergriffen.

 

FüKom, MAN V, PSU und andere Abkürzungen

 

Am 4. Spieltag der FIFA-Fussball WM trafen um 21.00 Uhr die Mannschaften aus Frankreich und Togo am Spielort Köln auf einander. Daher begann die FüKom (Führungs- und Kommunikationsstelle) des Ortsverbands Solingen an der Messehalle 11 in Köln-Deutz ihren Dienst bereits um 15.00 Uhr. „Die Einsatzvorbereitungen wurden hierzu bereits vor 3 Monaten begonnen und klappen heute wie am Schnürchen“, berichtet Stephan Baum, Sachgebietsleiter der FüKom. Die Einsatzfahrzeuge sind nach einem ausgeklügelten System exakt aufgestellt, so dass im Alarmfall innerhalb kürzester Zeit ausgerückt werden kann. Dabei ist es egal, ob es sich um ein einzelnes Fahrzeug oder eine ganze Einheit handelt, „höchstens 3 Minuten dauert es vom Alarmsignal bis zum Verlassen des Hofes“ bemerkt Stephan Baum. Da auf dem Hof 473 Helferinnen und Helfer mit 121 Fahrzeugen geführt werden, ist ein solches System unerlässlich. Mit dem vorhandenen Material können zwei Behandlungsplätze hergerichtet werden. Die zwei Transportkomponenten werden für diverse Transportaufgaben, wie z.B. von Verletzten benötigt.

 

Auch aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein steuern Hilfskräfte die Messehalle 11 an. Um ein Chaos bei der Einfahrt auf das Gelände zu vermeiden, wurden die anrückenden Einheiten zunächst auf dem Messeparkplatz P 21 in Köln-Deutz „geparkt“. Nach Aufforderung durch die FüKom, fuhren sie mit Blaulicht und Martinshorn einsatzmäßig zum Bereitstellungsraum an der Messehalle 11. Zu dem Konvoi gehört ein rotes Wechsellader-Fahrzeug des Kreises Siegen-Wittgenstein, das heute von dem Kraftfahrer Stefan Brombach gefahren wird. Er ist einer von insgesamt acht Kraftfahrern des THW-Ortsverbandes Siegen, die auch außerhalb des WM- Einsatzes für dieses Fahrzeug unter ständiger Rufbereitschaft stehen. Der Abrollcontainer des Fahrzeugs beinhaltet einen Behandlungsplatz, der die Versorgung von 50 Verletzten ermöglicht. Die Versorgung eines Massenanfalls an Verletzten (MAN V) stellt ganz besondere Anforderungen an alle beteiligten Hilforganisationen. Daher befinden sich auch die Logos der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes, des Malteser Hilfdienstes sowie des Technischen Hilfswerkes auf dem Abrollcontainer.

 

Damit im Falle eines Großeinsatzes die Patienten, die Betroffen bzw. Verletzt sind, optimal betreut werden können, schickt die Berufsfeuerwehr Köln ein sogenanntes PSU-Team (Psycho-Soziale-Unterstützung) in den Einsatz. In diesem 13-köpfigen Team aus speziell geschulten Einsatzkräften ist auch Harald Barth, der bis 1994 aktiver THW-Helfer im Ortsverband Köln-Ost war. An allen WM- Einsatztagen steht sein Team an der Messehalle 11 bereit.

 

 

WM-Ö-Team Köln

Kirstin Bubke und Peter Oswald

 

(siehe auch WM Galerie!!!)

 

Fotos:

Peter Oswald

Thomas Hiesserich

Wolfgang Dube

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(26.06.2006)
Einsatz

Bildergalerie zur WM !!!

Aus aktuellem Anlass habe wir uns entschieden eine eigene Bildergalerie für die WM 2006 zu erstellen.

 

Die Galerie ist wie üblich unter der Bildergalerie zu finden.

 

 

Über neues Bildmaterial würden wir uns sehr freuen!

(Bitte die Bilder mit Aktion- und Datum-Information per Email an redaktion@thw-koeln-ost.de schicken)

 

 

ThS

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(23.06.2006)
Einsatz

THW: Freude über tolle Atmosphäre

Rund 1.200 Einsatzkräfte der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) sind der Ansicht: So kann es weitergehen! Super Wetter! Super Stimmung! Super Publikum! Super Fußball! Super WM! Alle ließen sich bei der Begegnung zwischen Tschechien und Ghana anstecken von der friedlichen Atmosphäre.

 

Köln. Insgesamt 1.200 Einsatzkräfte der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW) konnten auch den zweiten der fünf WM-Spieltage im Kölner Stadion (2:0 von Ghana gegen Tschechien) wegen der absolut friedlichen, ja fröhlichen Atmosphäre relativ entspannt genießen – die Fans aus aller Welt setzten dieses so wunderbar friedliche Fest fort.

 

Bundeswehr, Polizei, Feuerwehr, Sanitäts-Organisationen sowie das THW sind „hinter“ dem Kölner Stadion auf den so genannten Jahn-Wiesen bei jedem Fußballspiel dieser WM 2006 versammelt, um bei Bedarf nicht nur bestens ausgebildet, sondern auch sofort einsetzbar zu sein.

 

Alle Einsatzkräfte werden hier im Verlauf eines langen Tages versorgt von den Verpflegungsgruppen – an diesem Samstag – der Ortsverbände Düsseldorf, Leverkusen und Siegen. Der „Chefkoch“ des OV Leverkusen, Werner Runer, dirigiert in diesen WM-Tagen die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer so, dass sie bis zu 1.200 Essen punktgenau an den verschiedenen Stationen „servieren“.

 

 

 

 

250 werden hier „hinter“ dem Kölner WM-Stadion ausgegeben. Zunächst 250 Imbiss-Pakete mit Frikadellen, Brötchen, Getränken und Apfel (-Saft) kurz vor dem Anpfiff, 250 Portionen alsdann mit Geschnetzeltem, Krautsalat, Fladenbrot und Tsatsiki.

 

Um 9 Uhr haben die rund 30 Helfer(innen) begonnen; mit dem Halbzeitpfiff im Kölner Stadion sind die Einsatzkräfte versorgt. Jeweils 450 sind es in der Halle 12 der Messe in Köln-Deutz, wo ebenso Kräfte aller Organisationen auf Abruf bereit stehen wie in der Vitalisstraße (Köln-Braunsfeld).

 

Rund 200 sind es für die THW-Kamerad(inn)en an der Eupener Straße. Hinzu kommen noch jeweils ein paar in der Einsatzzentrale der Kölner Feuerwehr (Scheibenstraße) sowie ein paar an der THW-internen „Schaltstelle“, der Geschäftsstelle Köln-Merheim.

 

Für (Verpflegungs-) Truppführer Rolf Hofmann, den Vize-Chefkoch in Leverkusen, ist das Ganze schöne Herausforderung. Welt-Gipfel-, Weltjugendtag, Weltmeisterschaft – was soll ihn schon noch beeindrucken! Fünfmal gibt es jetzt WM-Spiele in Köln – fünfmal ist er ebenso dabei wie es Angelika Stufford oder Ralf Jessulat sind.

 

Und auch Domenic Eiden oder Even Hakenberg. Die beiden Junghelfer des THW in Leverkusen haben den WM-Einsatz gewissermaßen als Belohnung bekommen, weil sie so positiv aufgefallen waren („Möchtet Ihr nicht mitfahren?“ Und wie sie mochten!).

 

 

Ansprechpartner: Thomas Wintgen Tel.: 0170-2102432

 

 

 

 

Bildtexte:

 

alle Aufnahmen von Stefan Tahn, THW-Öffentlichkeitsarbeit, „Team Köln“

 

 

1706061: THW-Helfer aus Leverkusen geben auf den für den so genannten „Massenanfall von Verletzten (MAnV“) vorgesehenen „Jahnwiesen“ hinter dem Kölner Stadion Geschnetzeltes mit Salat und Tsatsiki aus; hier werden die Junghelfer Domenic Eiden (Mitte) und Sven Hakenberg von Angelika Stufford bedient.

 

1706062: w.v., Angelika Stufford (Lev) an der Ausgabestelle

 

1706063: w.v., Sven Hakenberg

 

1706064: w.v. Truppführer Rolf Hofmann

 

1706065: Jede Menge Gruppenbilder gab es vor und nach dem Spiel Ghana – Tschechien nicht nur zwischen den Fans beider Mannschaften, sondern auch mit den Einsatzkräften – hier Ghanaer aus Hamburg mit den THW-Junghelfern Domenic Eiden (rechts) und Sven Hakenberg sowie Kameraden der Kölner Feuerwehr.

 

1706066: Domenic Eiden und Sven Hakenberg werden von interviewt von Thomas Wintgen (von rechts), Mitglied des Ö-Teams Köln

 

1706067: Beide haben falsch – nämlich nicht auf Ghana – getippt: Rainer Calmund und Thomas Wintgen vor dem Kölner Stadion. Der THW-Mann hat sich schon lange nicht mehr fotografieren lassen, ohne die Luft anzuhalten...

 

1706068: Blick von den Jahnwiesen auf den ManV-Platz (vgl. Bild 1) vor bzw. hinter dem Kölner Stadion

 

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(18.06.2006)
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