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THW-Thema
 

Willkommen beim THW Ortsverband Köln-Ost



Seit seiner Gründung im Jahr 1950 ist das THW eine unverzichtbare Säule der Gefahrenabwehr in Deutschland.

Der THW Ortsverband Köln-Ost ist im Stadtgebiet und in der Region seit jeher mit seinen beiden technischen Zügen mit den Fachgruppen Wassergefahren und Räumen bei allen größeren Unglücksfällen zur Stelle, z.B. bei Hochwasser, Unwetterereignissen und Großbränden. Der Ortsverband Köln-Ost hat derzeit ca. 150 Helferinnen und Helfer. Weiterhin existiert eine Jugendgruppe mit derzeit über 20 Jugendlichen. Lassen Sie sich anstecken von der "Faszination Helfen".

Dabeisein und Mitmachen ist im THW keine Frage des Alters. Gebraucht werden die handwerklichen Spezialisten aber auch Menschen, die bereit sind, sich mit ihren Fähigkeiten in die Aufgaben des THW einzubringen ebenso wie neugierige und motivierte Mädchen und Jungen ab zehn Jahren.

 

Aktuelles



Übung/Ausbildung

Fahren im Gelände

Am Morgen des 17.März 2007 fuhren der GKW1, der GKW2 und der Kipper der Fachgruppe Räumen des zweiten Technischen Zuges auf den Standortübungsplatz Wahn. Dort wurde das Fahren im Gelände geübt.

Bei der gut 4 stündigen Ausbildung ging es neben dem reinen Geländefahren auch um Kartenkunde und das Freischleppen festgefahrener Fahrzeuge.

 

 

 

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(19.03.2007)

KölnEngagiert 2007

Die Stadt Köln hat den 7. Ehrenamtswettbewerb "KölnEngagiert 2007" ausgeschrieben. Bewerbungsschluss für den Ehrenamtspreis ist der 30. März 2007.

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(22.02.2007)
Reiseberichte

Berlin ist eine Reise wert - Politische Bildung mit dem THW

Berlin. An der zweiten Bildungsreise „Hauptstadt Berlin – Politische Bildung vor Ort: Das Regierungssystem der BRD“ in diesem Jahr vom 23. bis 28. Oktober 2006 nah-men 40 Personen teil, die mit dem Begriff THW durchaus vertraut waren. Bereits 2004 und 2005 wurde dieses Seminar von der Bundeshelfervereinigung angeboten. Das Se-minar dauert jeweils von Montag bis Samstag und wird für 100 € pro Person inklusive Frühstück und Abendessen aber ohne Anfahrt angeboten. Einige Ortsverbände stellen einen OV-Kombi zur Verfügung, wenn mehrere Teilnehmer fahren. Die Bundeshel-fervereinigung bietet 2007 wieder 4 Seminare zum gleichen Preis an. Nähere Informa-tionen sind auf der Internetseite www.thw-bundesvereinigung.org zu finden.

 

Untergebracht waren die Teilnehmer im Robert-Tillmanns-Haus in Berlin Nikolassee (nähe Wannsee im Südwesten von Berlin gelegen). Dieses ruhig in einer gehobenen Wohnanlage gelegene Objekt, bietet ausreichenden Komfort in Zwei- bis Vier-Bett-Zimmern. Ein Frühstücksraum und ein Seminarraum für bis zu 50 Personen runden das Bild ab. Der Frühstücksraum steht auch abends für Gespräche und das Abendessen zur Verfügung (1 Flasche Bier für 1 € ist ok).

 

Wie lang ist eine preußische Meile? Hätten Sie es gewusst? Während des Seminars wurde den Teilnehmern klar, dass diese alte Maßeinheit noch heute in Berlin Gültig-keit hat. Denn die in Stein gehauenen Meilensteine stehen immer noch auf den Aus-fallstraßen von Berlin. Eine preußische Meile misst 7532,48 m oder 10.000 Schritte.

 

Der Besuch des Bundestages, des Bundesrates und der Landesvertretung Berlin sind obligatorisch. Aber der Besuch des Bundeskanzlerinnenamtes mit einem Gespräch ei-nes Beraters von Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel war ungeheuer spannend. Dis-kutiert wurde hier u.a. die Frage, welche Informationen werden mit Frau Merkel in Sa-chen THW besprochen. Da der Informationsbedarf der Teilnehmer an dieser Stelle au-ßergewöhnlich hoch war, ist dieser Seminartag erst gegen 20.30 Uhr beendet worden. Aber der Reihe nach.

 

 

 

Montag, 24.10.2006

 

Zum Seminarbeginn begrüßte der geschäftsführende Vorsitzende der Bundeshelfer-vereinigung THW Rüdiger Jakesch die Teilnehmer in Berlin und wünschte einen an-genehmen Aufenthalt. Seminarleiter Christian-Michael Runge begleitete die Teilneh-mer die Woche über und informierte über viele Details von Berlin, die deutsche Ge-schichte und den Regierungsumzug von Bonn nach Berlin. Hierzu muss man wissen, dass Herr Runge mal in Berlin die Öffentlichkeitsarbeit der Stadt (mit-) gestaltet hat und später beruflich mit dem Umzug der Ministerien von Bonn nach Berlin beschäftigt war.

 

Der Redakteur dieses Berichtes war zuvor schon einige Male in Berlin, aber so inten-siv und interessant war noch keine dieser Reisen. Dies lag im Wesentlichen auch an den vielen Informationen, die Herr Runge den Teilnehmern zukommen ließ. Das Se-minar war zwar recht anstrengend, hat aber die Erwartungen der Teilnehmer voll er-füllt. Auch wenn das Tagesprogramm sehr umfangreich war, so blieb dennoch Zeit auch außerhalb des Seminars Berlin auf eigene Faust zu erkunden. Hierzu eignet sich der öffentliche Nahverkehr ganz hervorragend. Mit einem Tagesticket (5,80 €) kann man ab Entwertung bis Nachts um 3.00 Uhr fahren so oft und wohin man möchte. Die Wartezeiten des ÖPNV waren erfreulich kurz. Besonders im Berliner Zentrum ist auf-grund fehlender Parkplätze und sehr dichtem Verkehr das Auto eher hinderlich und in der Regel nicht schneller.

 

In einem lockeren Vortrag über „das politische System der DDR“ berichtete der Berli-ner Rechtsanwalt Holger Winzer auch aus seiner eigenen Jugend in der DDR. Recht anschaulich erzählte er in seinem Berliner Dialekt, wie er verhaftet und ins Gefängnis gebracht wurde. Allerdings hatte man ihn sehr schnell wieder entlassen, da sein Vater Finanzminister der DDR war. Lebhaft berichtet über die Gepflogenheiten der DDR-Zeit.

 

Nach dem Abendessen wird die Zeit genutzt Berlin zu erkunden.

 

Dienstag, 24.10.2006

 

Nach dem Frühstück steigen die Teilnehmer in den Brandenburger THW-Bus. Auf der Fahrt in das Zentrum von Berlin berichtet Seminarleiter Runge lebhaft über Berlin, seine Geschichte und Gegenwart. Nebenbei erfahren die Teilnehmer auch noch Details über einzelne Bauwerke und deren Geschichte. In einer Ausstellung sehen wir das Berlin Anfang des 19. Jahrhunderts und Runge erzählt über die Entwicklungen und Veränderungen in Berlin. Anschließend fahren wir weiter Richtung Reichstag. Ein kurzer Stopp bei „Erichs Lampenladen“ dem früheren Palast der Republik, wo zu die-sem Zeitpunkt gerade der Abriss erfolgt. Durch die Nähe der Spree können die Unter-geschosse nicht einfach abgebrochen werden. Für jeden Kubikmeter Bauschutt muss die entsprechende Menge Füllmaterial wieder eingebracht werden, damit das Objekt nicht unkontrolliert einstürzt. Noch ein kurzer Blick auf den neuen Hauptbahnhof von Berlin. Das gläserne Denkmal von Herrn Mehdorn ist schon beeindruckend. Über fünf Etagen fließt hier der Verkehr. Von dort ist man Übrigens in wenigen Minuten zu Fuß im Regierungsviertel. Dann Schloss Bellevue im vorbeifahren und es ist schon Mittag.

 

Nach dem Mittagessen treffen wir uns an der ersten in Deutschland aufgestellten Am-pel wieder. Sie steht immer noch am Potsdamer Platz, ist aber nicht mehr in Betrieb. Damals wurde sie noch von einem Polizisten per Hand bedient und zeigte die Farben quer und nicht senkrecht an. Warum folgen die heutigen Ampeln diesem Prinzip nicht mehr fragte uns Runge. Ist ganz einfach: Oben ist immer oben und rot. Aber rechts und links wurde anscheinend zu häufig verwechselt.

 

Anschließend steht der Besuch des Bundestages im Reichstagsgebäude auf dem Pro-gramm. Hier werden wir von dem Bundestagsabgeordneten und Präsidenten der THW-Bundesvereinigung freundlich empfangen. Fuchtel freut sich über das Interesse der Teilnehmer an diesem Seminar. Nicht ohne Stolz berichtet er, dass er selbst dieses Seminar initiiert hat. Nach einigen Erläuterungen über die Aufgaben des Bundestages und seiner Abgeordneten berichtet Fuchtel, dass am Nachmittag das THW mit seinen Suchhunden im Reichstagsgebäude erstmals eine Übung durchführen werden. Die Suchhunde werden einen Bundestagsabgeordneten unter Aktenordnern suchen und hoffentlich finden. Etwa 200 Bundestagsabgeordnete und auch Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble werden erwartet. Nach einem Meinungsaustausch über die Fu-sionierung (besser Nicht-Fusionierung) von THW und BBK werden die Teilnehmer zur Besuchertribüne im Plenarsaal geführt. Dort ist der einzige nicht-symmetrische Adler Deutschlands aufgehängt. Anschließend besichtigen wir die Reichstagskuppel. Hier hat man einen grandiosen Ausblick über Berlin und die vor dem Reichstag aufge-stellten THW-Fahrzeuge. Ein Staatsgast wird gerade mit einer Eskorte zum Reichstag oder doch zum Bundeskanzleramt gebracht. Souverän weht die Deutschlandfahne.

 

Angemessen beeindruckt verlassen die Besucher das Gebäude um vorne wieder hi-neingelassen zu werden. Denn nur so kommen wir zur THW-Übung (s. separaten Be-richt).

 

 

Mittwoch, 25.10.2006

 

Mit dem THW-Bus fahren wir ins Berliner Zentrum zum Abgeordnetenhaus (ehema-liger Preußischer Landtag).

 

Der Preußische Landtag wurde 1899 fertig gestellt. Heute sitzt hier das Abgeordneten-haus, denn 1993 zog das Parlament des Bundeslandes Berlin vom Rathaus Schöneberg in die Stadtmitte. Herr Guido Brendgens vom Besucherdienst führte die Gruppe durch das Abgeordnetenhaus und berichtete, dass dieses Gebäude zur DDR-Zeit nur teilwei-se genutzt wurde. Der heutige Plenarsaal war nur ein Möbellager. Heute werden die Plenarsitzungen des Berliner Landtages auf TV-Berlin sogar live übertragen. Die Stüh-le müssen nach jeder Wahl neu sortiert werden, damit die zu einer Partei gehörenden Abgeordneten auch zusammen sitzen. Inzwischen wissen wir, dass Klaus Wowereit wieder Oberbürgermeister von Berlin geworden ist. Allerdings erst in einem spektaku-lären zweiten Wahlgang. Anders als im Bundestag werden hier bei Abstimmungen die Stimmen konkret gezählt. Da hier elektronisch abgestimmt wird, steht das Ergebnis nach der Abstimmung sofort zur Verfügung. Interessant ist, dass im Bundestag die Abstimmungen in der Regel geschätzt werden. Nur wenn die Abstimmung per Ham-melsprung erfolgt, werden die Stimmen exakt gezählt. Dies ist jedoch nur selten der Fall.

 

Da der zum Zeitpunkt unseres Besuches der Berliner Senat zwar gewählt war, aber ei-ne konstituierende Sitzung erst am folgenden Mittwoch stattfand, war bis zu unserer Ankunft unklar, ob und welcher Abgeordnete für ein Gespräch zur Verfügung steht. Angefragt war zwar bei allen Fraktionen, doch nur der Abgeordnete Christian Goiny (CDU) stellte sich den 40 engagierten Besuchern. In einer spannenden Diskussion wurde über die Mauer in den Köpfen der Berliner debattiert. Viele Berliner bleiben immer noch in ihrer „Hälfte“. Dies jedoch nicht nur aus Prinzip, man weiß doch wo die anderen sind. Aber ich muss ja nicht hin. Auch die Integration von Ausländern war ein heiß diskutiertes Thema. Allerdings scheitert die Integration häufig am Willen der Beteiligten. Mittlerweile kehren immer mehr ausländische Jugendliche zu alten Tradi-tionen zurück. Bewusst ziehen viele Ausländer sogar in die Stadtteile, wo viele ihrer Landsleute wohnen.

 

Herr Goiny war stolz, dass der ehemalige Feuerwehrleiter von Berlin die Aufgabe als Präsident beim THW übernommen hat. Immerhin gehörten in Berlin 3.600 Berufsfeu-erleute und zahlreiche Freiwillige Feuerwehren zu seinem Bereich. Den Abbau der Be-rufsfeuerwehren zu Lasten der Freiwilligen Feuerwehren hält Goiny jedoch nicht für in Ordnung, hierdurch werden Probleme entstehen.

 

Ein intensiver Bevölkerungsaustausch (Zu- und Wegzug) macht Berlin multikulturel-ler. Persönlich engagiert sich Herr Goiny ehrenamtlich in einem Heimatverein für Deutsche und Griechen, bei der Geschichte der Alliierten sowie natürlich politisch. Weiter erfuhren die Besucher, dass sich die Nähe des Bundestages kaum auf die Lan-despolitik auswirkt und in Berlin seit der Wiedervereinigung ca. 70.000 Stellen im öf-fentlichen Dienst (= ca. 50 %) abgebaut wurden.

 

Zu Fuß machten die Seminarteilnehmer nach einer Pause auf den Weg zum Bundesrat. Während wir auf den Einlass warteten, war ein Pförtner des Bundesrates der Ansicht, dass wir den Bürgersteig vor dem Haus frei zu machen hätten. Dies führte zu einigen Diskussionen, da wir ja genau an diesem Eingang von einem Mitarbeiter des Bundes-rates abgeholt werden sollten. Während dessen stieg hinter dem Bundesrat ein Ballon mit Besuchern auf. Bei einigen war dies ein beliebtes Fotomotiv. Übrigens Fotos wur-den in Berlin reichlich geschossen. Allein dem Redakteur dieses Artikels liegen weit über 1.600 Bilder (einschließlich der von den anderen Fotografen) vor. Die Auswahl fiel hier nicht leicht.

 

Lebhaft informierte Frau Tatjana Keuch über den Bundesrat, dessen Aufgaben, seine Zusammensetzung und das Abstimmungsverfahren. Gemäß Artikel 50 des Grundge-setzes wirken die Länder durch den Bundesrat bei der Gesetzgebung und Verwaltung des Bundes und in Angelegenheiten der Europäischen Union mit. Nur die wenigsten wussten, dass der Bundesrat nur alle 3 Wochen tagt. Im Bundesrat befindet sich übri-gens auch der Raum für den Vermittlungsausschuss. Dieser ist abhörsicher und Han-dys funktionieren in diesem Raum während der Sitzungen des Vermittlungsausschus-ses nicht. Die 32 Mitglieder werden von Bundesrat und Bundestag je zur Hälfte ge-stellt. Seit Gründung der BRD ist erst 1 % der Gesetze gescheitert. Dies ist nicht zu-letzt dem Vermittlungsausschuss zu verdanken. Bis 2006 sind ca. 43 % der Gesetze mitbestimmungspflichtig. Ab 2007 - nach der Föderalismusreform – sind nur noch 30 % der Gesetze mitbestimmungspflichtig.

 

Vom Bundesrat aus sind wir in Eigenregie zu Fuß zum Holocaust-Mahnmal (Denkmal für die ermordeten Juden Europas gegangen. Wie zu erwarten, führte das Mahnmal zu sehr unterschiedlichen Ansichten. Der Künstler hat damit sein wichtigstes Ziel er-reicht. Man spricht darüber. Anschließend fand der mit Spannung erwartete Besuch im Bundeskanzlerinnenamt (dies ist derzeit die offizielle Bezeichnung) statt. Ohne An-meldung und Ausweis kommt hier keiner rein!! Die Personenkontrolle war hier inten-siver als am Flughafen für einen Flug in die USA. Die Hoffnung einen Blick auf Frau Merkel zu erhaschen wurde nicht erfüllt, sie war leider nicht im Hause. Doch allein dieses Gebäude auf sich wirken zu lassen ist schon ziemlich beeindruckend. Der preis-gekrönte Entwurf der Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank sollte als „Band des Bundes“ über die Spree Ost und West verbinden. Im östlichen Teil des Bandes , nördlich vom Reichstagsgebäude befinden sich die Neubauten des Deutschen Bundes-tages, das Paul-Löbe-Haus und das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus; südöstlich vom Reichstag liegt das Jakob-Kaiser-Haus; den westlichen Abschluss des Bandes bildet das Bundeskanzleramt mit dem zentralen Leitungsgebäude, den beiden Verwaltungs-flügeln sowie den Garten- und Parkanlagen beiderseits der Spree. Das Gebäude wurde 2001 in Benutzung genommen, kostete 465 Mio. € und hat sogar einen Hubschrauber-landeplatz. Ein eigenes Blockheizkraftwerk mit einer Biogasheizung (die mit Raps be-trieben wird), eine Photovoltaikanlage zur Nutzung von Sonnenenergie und ein Wär-metiefenspeicher können das Haus bei Bedarf vollkommen unabhängig werden lassen.

 

Regierungsdirektor Torsten Akmann begrüßte die Teilnehmer und berichtete über Aufgaben und Aufbau des Amtes. Ein politischer Stab und sechs Abteilungen mit 480 Mitarbeitern kümmern sich um Reden schreiben, diplomatische Fragen, Bund-Länder-Angelegenheiten, Familie, Jugend und Soziales, Wirtschaft, EU-Themen und vieles mehr. Allein 5000 Bürgerbriefe müssen monatlich beantwortet und zahlreiche Presse-termine wahrgenommen werden.

 

Auch die sehr interessierten Teilnehmer hatten Fragen. So wurde u.a. angefragt, ob für die Dienstfahrzeuge Gebührenbefreiungen von der GEZ möglich seien. Gerne nahm Herr Akmann die Frage auf. Ebenfalls diskutiert wurde über die Aufgaben und Kosten des Fußball-WM-Einsatzes. Mit einigem Stolz erwähnte Akmann, dass in der Koaliti-onsvereinbarung enthalten ist, dass das „THW unverzichtbarer Bestandteil des Katast-rophenschutzes ist“. Übrigens erhält das Bundeskanzlerinnenamt auch die Pressemel-dungen bei Einsätzen des THW. So z.B. am 16.10.2006 über den Einsatz im Libanon über die Wasserversorgung. In bestimmten Fällen wird auch Frau Merkel persönlich informiert, wenn dies für politische Gespräche hilfreich ist.

 

Ein Rundgang durch die „heiligen Hallen“ eröffnete eine Sichtweise die sonst nur Staatsgästen und hochrangigen Gesprächspartnern dieses Hauses vorbehalten bleibt. Ein Blick in den großen Internationalen Konferenzsaal, auf den Kabinettstisch, die Ahnengalerie der bisherigen Bundeskanzler und der Raum für Pressekonferenzen ga-ben ebenfalls interessante Eindrücke preis. Das Gruppenfoto im Bundeskanzlerinne-namt auf der Treppe nahe dem Eingang gelang wegen der sehr schwierigen Lichtver-hältnisse (egal ob mit Spiegelreflexkamera oder Digitalkamera) nur mit mäßigem Er-folg. Daher empfehle ich einen starken Blitz oder es an anderer Stelle zu versuchen. Mächtig beeindruckt verlassen wir dieses Haus. Die Sicherheitsleute dachten schon, dass wir gar nicht mehr gehen wollen.

 

 

Donnerstag, 26.10.2006

 

Mit dem Berliner THW-Bus fahren wir zur Gedenkstätte Hohenschönhausen. Dies war zur DDR-Zeit ein Stasi-Gefängnis. Heute führen ehemalige Insassen Besuchergruppen über das ca. 10 bis 12 ha. große Gelände und durch die Räume. Sie erzählen in an-schaulicher Weise über den Sinn und Zweck der Stasi, dieses Gefängnisses und ihre eigenen Erlebnisse. Die Stasi hatte bis zu 92.000 Mitarbeiter und etwa 180.000 Spitzel. Zeitzeuge Jürgen Breitbach berichtete, dass eine Woche vor uns sogar der amerikani-sche Botschafter zu Besuch war. Auf die Frage, ob diese Gespräche mit den Besucher-gruppen nicht auch eine Aufarbeitung seines erlebten Traumas ist, erzählte Breitbach, dass dies am Anfang so war, heute jedoch sein persönlicher Beitrag zur politischen Bildung. Wenn er nach Hause geht, schaltet er ab.

 

Hohenschönhausen war eines von 17 Untersuchungsanstalten, allein drei waren davon in Berlin. Das Gebiet dieser Haftanstalt war seinerzeit auf keiner Landkarte verzeich-net. Die 6000 Mitarbeiter wohnten alle im Nahbereich um die Geheimhaltung zu ge-währleisten. Einige der ehemaligen Akteure sind übrigens auch heute noch der An-sicht, dass die Insassen alle zu Recht hier gesessen haben, da sie ja gegen die Gesetze der DDR vorstoßen haben. Fast immer wurden die Insassen als Faschisten bezeichnet. Die Akteure, die gegen die Menschenrechte verstießen konnten nach der Wiederverei-nigung nur in den wenigsten Fällen belangt werden. Der Einigungsvertrag legt fest, dass niemand wegen seines „Dienstes“ belangt werden darf. Nur Verstöße gegen die Menschlichkeit waren hiervon ausgenommen. Diese zu beweisen ist und war jedoch schwierig, da die Insassen in der Regel nur einzeln vernommen wurden.

 

So wurde z.B. am 21.11.1976 ein Staatsbürger der DDR verhaftet, weil er Unterschrif-ten für Wolf Biermann gesammelt hat. Ein Freund verriet Ihn und so wurde er mit 1 Jahr und 8 Monaten Haft wegen staatsfeindlicher Hetze und Verbreitung von staats-feindlichem Schriftgut verurteilt. Später wurde er Zwangsausgebürgert. Ein Rundgang durch das Gefängnis zeigte die Zellen, die Folterkeller, den Freigang „Tigerkäfig“ und die Verwaltungs- und Verhörräume. Tief beeindruckt verließen wir diese Stätte der Unmenschlichkeit. Wer sich über dieses Thema näher Informieren möchte, dem sei das Buch „Der verbotene Stadtteil“ von Peter Erler und Hubertus Knabe aus dem Ja-rona-Verlag empfohlen.

 

Weitere Informationen über das Wirken der Stasi gab es anschließend in der Gauck-Behörde (offiziell heißt die Behörde: Informations- und Dokumentationszentrum – IDZ – der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der e-hemaligen DDR). Hier werden (voraussichtlich noch viele Jahre) die Akten der Stasi ausgewertet und den Betroffenen auf Antrag zur Einsichtnahme gezeigt. Die Archive enthalten aufgereiht ca. 172 km Schriftgut, 1 Million Fotodokumente und ca. 90.000 Film, Video- und Tondokumente. Jedoch erst die Hälfte davon konnten bisher gesich-tet und ausgewertet werden. Kein Wunder, die Stasi überwachte Millionen von Men-schen. Sie öffnete Briefe, durchsuchte Wohnungen und hörte Telefone ab. Heute hat jeder das Recht die Akten einzusehen, die über ihn persönlich existieren. In der Zeit von 1991 bis November 1995 sind ca. 3 Millionen Überprüfungen durchgeführt wor-den. Herr Dr. Böger berichtete über die Entstehung dieser Behörde und die Aufgaben. In Spitzenzeiten waren hier bis zu 3.000 Mitarbeiter beschäftigt. Heute sind es „nur noch“ 2.000 Mitarbeiter. In einer Ausstellung im Erdgeschoss des Hauses werden Ab-hörmethoden, Fluchtversuche usw. gezeigt.

 

Mit unserem THW-Bus fahren wir zur Bernauer Straße, dem eigentlichen Zentrum von Berlin. Hier an der alten Verwaltungsgrenze waren die Auswirkungen des Mauer-baues vom 13.08.1961 am intensivsten zu spüren. Dies zeigt auch die größte „Ereig-nisdichte“ im Zusammenhang mit der Mauer. Heute steht dort noch ein ca. 50 m lan-ges Teilstück. Von dem dort aufgebauten Aussichtsturm wird das Ausmaß der Teilung deutlich. Nur 3,5 Stunden brauchte die DDR-Regierung, um den Zaun aus Stachel-draht quer durch die Stadt zu errichten. Erst später wurde die Mauer errichtet, da im-mer noch viele Bewohner über den Zaun fliehen konnten. Die Sprengung der Versöh-nungskirche 1985 an der Grenze erzeugte sehr starke Emotionen.

 

Die Wiedervereinigung war 1989, ist also erst 16 Jahre her. Es kommt mir wie eine ganz andere Epoche vor.

 

Zum Abschluss des Tages fahren wir nach Berlin-Charlottenburg zum THW-Länderverband. Mit viel Freude erläuterte der Landesbeauftragte für den THW-Länderverband, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen-Thüringen Man-fred Metzger die Arbeit der örtlichen THW-Einheiten und seines Hauses in den umge-bauten Räumen. Bereits seit 1989 ist Metzger in Berlin Landesbeauftragter und damit zuständig für 9 Geschäftstellen in 5 Bundesländern. Stolz ist Metzger auch darauf, dass nur noch drei Ortsverbände in seinem Bereich über „schlechte Liegenschaften“ verfügen (in Berlin-West). Auch steht der Länderverband bei Ausstattung und Fahr-zeugen weit vorn. Bei Gesprächen mit Internen und Externen wird Metzger nicht mü-de deutlich zu machen, dass THW-Helfer, die im THW gut sind auch im Beruf gut sind. In Berlin gibt es zwischenzeitlich eine „rot-blaue Vereinbahrung“. So ist gewähr-leistet, dass das THW bei Einsätzen die Feuerwehr nach Kräften entlastet. Bei einem guten Abendessen und vielen Gesprächen endet der Tag.

 

Freitag:

 

Vormittags versucht der Referent Rainer B. Giesel die noch etwas erschöpft wirkenden Teilnehmer mit einem Vortrag über die Europäische Union und seine Erweiterung auf-zumuntern. Anschließend fahren wir zur brandenburgischen Landeshauptstadt Pots-dam. Unterwegs zeigt Seminarleiter Runge wieder begeistert zahlreiche Sehenswür-digkeiten. So sehen wir den Wannsee, den Wohnsitz vom Eisernen Gustav, Heinz Rühmann und Grete Weiser. Aber auch der Ort Kirchsteigfeld, der 1994 bis 2000 ge-baut wurde, wird erläutert. Hier befinden sich ÖPNV, Schulen, Geschäfte, Kindergar-ten und Kirchen in unmittelbarer Nähe. Ein Auto bräuchte man hier nicht. Der Besuch in Potsdam selbst war leider viel zu kurz aber nicht anders machbar. In Potsdam steht ebenfalls ein sehenswertes Brandenburger Tor. Holländerviertel, Nikolaikirche und ein als Moschee verkleidetes Dampfmaschinenhaus sehen wir ebenfalls.

 

Das Schloss Cecilienhof am Ufer des Jungfernsees in Potsdam wirkt wie ein schönes Ausflugsziel um Kaffee zu trinken. Kaum einer erahnt, dass hier vom 17. Juli bis 02. August 1945 in der so genannten „Potsdamer Konferenz“ über die Deutsche Geschich-te entschieden wurde. Konkret besprochen wurden die Grenzziehung, Reparationszah-lungen und die Verwaltung des besetzten Deutschlands. Teilnehmer dieser Konferenz waren US-Präsident Harry S. Truman, Josef Stalin aus der Sowjetunion, Premierminis-ter Winston Churchill und sein Nachfolger Ernest Bevin sowie deren jeweilige Au-ßenminister und Berater. Nicht beteiligt war Frankreich. Die Fahnen der Teilnehmer-länder über dem Tisch des Raumes hängen zur Erinnerung noch dort.

 

Ganz in der Nähe des Schlosses wohnen übrigens ein gewisser Herr Wolfgang Joop und eine Frau Nadja Auermann. Auf der Weiterfahrt berichtete Runge über die 12 rus-sischen Sänger, die jeder ein eigenes Haus von der Stadt erhielten nur damit sie nicht in ihre Heimat zurückkehrten.

 

Nach einem kurzen Abstecher zum Schloss Sanssouci, welches von Friedrich dem Großen im 17 Jahrhundert mit seinen Parkanlagen erbaut wurde, fahren wir zurück.

 

Samstag:

 

Zur Abschlussbesprechung ist neben Herrn Runge auch wieder der geschäftsführende Vorsitzende der Bundesvereinigung Rüdiger Jakesch anwesend. Viel Positives wird berichtet. Die Teilnehmer fahren zufrieden gen Heimat.

 

Fazit: So interessant präsentiert ist Berlin einfach erlebenswert.

 

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(22.02.2007)
Reiseberichte

THW befreit Bundestag von Bürokratie Suchhunde im Bundestag finden Staatsekretär Altmaier

Berlin. „Das THW befreit den Bundestag von Bürokratie“ scherzte der Präsident der Bundeshelfervereinigung und Bundestagsabgeordnete Hans-Joachim Fuchtel als er den anwesenden Gästen und Bundestagsabgeordneten sowie Bundesinnenminister Schäuble die Aufgaben und Funktionsweise des THW erläuterte. Anschließend hatten die Suchhunde des Berliner THW’s die Suche nach dem Staatssekretär Peter Altmaier aufgenommen und schon nach kurzer Zeit unter einem Stapel von Aktenordnern unversehrt gefunden. Wenn auch das Paul-Löbe-Haus kein typisches THW-Gelände darstellt, hatten es die Berliner THW-Helfer problemlos geschafft, ein Einsatzszenario mit Trümmerteilen, Übungsgerüst und Laufstegen für die Hunde herzustellen.

 

Für die Abgeordneten und Gäste haben sich neben ehrenamtlichen Helfern auch viele hochrangige THW-Kräfte als Gesprächspartner zur Verfügung gestellt und sind eigens hierfür nach Berlin angereist. So waren u.a. der Präsident des THW, Herr Albrecht Broemme, Abteilungsleiter Ehrenamt Herr Derra und einige Landesbeauftragte wie Herr Dr. Hans-Ingo Schliwienski aus NRW und natürlich Manfred Metzger aus Berlin vor Ort. Aber auch der ehrenamtliche Bundessprecher der THW-Ehrenamtlichen Frank Schulze nahm sich die Zeit.

 

Der Vizepräsident der Bundeshelfervereinigung und ebenfalls Abgeordneter des Deutschen Bundestages Herr Hagemann war von den Fähigkeiten der Suchhunde begeistert. Herr Broemme nahm sich sogar einen Hund auf den Arm und hielt so aus, bis alle Fotografen zufrieden waren.

 

Das die Bürokratie noch nicht ganz abhanden gekommen ist, mussten allerdings die Teilnehmer des von der Bundeshelfervereinigung ausgerichteten Seminars „Hauptstadt Berlin – Politische Bildung vor Ort: Das Regierungssystem der BRD“ erfahren. Durften sie – obwohl angekündigt und bereits vorher als Besucher im Hause gewesen - doch nicht rechtzeitig die THW-Veranstaltung im Bundestag besuchen, da Herr Fuchtel sie – während seiner Ansprache – nicht persönlich abholen konnte. Vermutlich waren diese Gäste (fast alle waren THW-Helfer) dem Sicherheitspersonal doch ein zu großes Risiko.

 

Anschließend nahmen noch viele Gäste die Gelegenheit war im Gebäude des THW-Länderverband Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt der Diskussion zum Thema „Ehrenamt im Spiegel von Politik und Wirtschaft“ mit dem Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes Heinrich Haasis, dem Staatssekretär Georg Boomgarden und dem Vizepräsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes Ralf Ackermann beizuwohnen. Organisiert hatte diese Runde die Bundeshelfervereinigung, um die Bedeutung und die Zukunft der ehrenamtlichen Helfer zu stärken.

 

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(22.02.2007)

Drei Tage dauerte der THW-Einsatz nach Orkan „Kyrill“ in Köln

Köln, den 09.02.2007 – Auch im Kölner Stadtgebiet hatte Orkan „Kyrill“ Mitte Januar für große Verwüstungen gesorgt. Tausende Bäume stürzten um, zahlreiche Dächer wurden beschädigt, Baugerüste fielen um und Planen wurden weggerissen. Die drei Kölner Ortsverbände (OV) des Technischen Hilfswerks (THW) arbeiteten in der Folge des starken Unwetters mehr als 100 Einsatzstellen ab.

Am Nachmittag des 18. Januars teilte die Leitstelle der Berufsfeuerwehr Köln dem THW Köln die ersten Schadensstellen zu. Daraufhin rückten 100 Einsatzkräfte der Ortsverbände Köln Nord-West, Köln-Ost und Köln-Porz mit Motorsägen und schwerem Gerät aus, um in den Stadtteilen Sturmschäden zu beseitigen. Bäume, die Fahrbahnen blockierten oder Fahrzeuge begraben hatten, wurden von den THW-Spezialisten zerkleinert und beiseite geräumt, beschädigte Dächer wurden gesichert und lose Teile entfernt und Planen, die der Orkan losgerissen hatte, wurden abgebaut. Die Fachgruppe Räumen des OV Köln-Ost setzte ihre beiden Radlader ein und sicherte das Musicalzelt am Südstadion. Mit Steinen beschwerten die zwei Bergungsräumgeräte die Plane, damit das Vorzelt nicht wegwehen konnte. Außerdem stellte das THW 25 Feldbetten für gestrandete Reisende im Kölner Hauptbahnhof zur Verfügung. Einsatzschwerpunkte für die sieben Bergungsgruppen, die bis in die frühen Morgenstunden des folgenden Tages tätig waren, waren unter anderem die Militärringstraße, die Stadtteile Deutz und Hahnwald und die Gegend rund um die Universität.

Nach einer kurzen Nacht waren auch am folgenden Tag wieder 40 THW-Einsatzkräfte im gesamten Kölner Stadtgebiet unterwegs, um die Schäden von Orkan „Kyrill“ zu beseitigen. Erneut wurden mit Motorsägen und Greifzug-Geräten umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste beseitigt. Die Fachgruppe Elektroversorgung des OV Köln Nord-West war am 19. Januar außerdem zur Unterstützung der örtlichen Hilfskräfte nach Lindlar abgerückt. Dort versorgten vier Elektrospezialisten mit der 175-kVA-Netzersatzanlage einen Straßenzug mit Strom. Denn die Wohnhäuser an einer Ausfallstraße der Gemeinde im Oberbergischen Kreis waren als Folge des Unwetters bis zum Abend vom lokalen Stromnetz abgeschnitten gewesen.

Weitere Orkanschäden beseitigten am Samstag, 20. Januar, sieben THW-Kräfte des OV Köln-Ost. Da für diese Bergungsgruppe laut Dienstplan sowieso Ausbildung angesetzt war, fuhren die Spezialisten unter anderem nach Köln-Rath, um dort einen auf ein Haus gestürzten Baum zu fällen.

An mehreren Einsatzstellen in diesen drei Tagen arbeiteten die THW-Helfer eng mit Einheiten von Berufsfeuerwehr und freiwilligen Feuerwehren zusammen. Denn einige Bäume ließen sich nur mit Unterstützung einer Drehleiter der Feuerwehr gefahrlos entfernen.

 

Text: Michael Kretz, THW Köln

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(09.02.2007)
Übung/Ausbildung

Dreck und viel Krach

Am 20.01.2007 war die Räumgruppe in ihrem Element. Sie durften Krach und viel Dreck machen bei einem Durchbruch für das neue Fenster im zukünftigen Funkraum. Der Mauerdurchbruch war schwieriger als von allen angenommen doch mit vereinten Kräften war er auch nach 2,5 Stunden geschafft. Jetzt ging es an das einsetzten der Fensterstürze und des Fensters. In den nächsten Tagen muss nun das Fenster noch von innen neu eingeputzt werden, wobei wir jetzt gleich die komplette Wand neu verputzen werden.

Am selben Tag haben wir gleichzeitig noch den alten Fußboden aus dem zukünftigen Jugendraum entfernt um diesen auch noch in diesem Jahr zu erneuern.

 

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(08.02.2007)

Orkan Kyrill

Der Orkan Kyrill wütete von Donnerstag Nachmittag bis Freitag Morgen über Köln. Der Ortsverband Köln-Ost wurde durch die Berufsfeuerwehr zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Dazu zählten im Besonderen, die Beseitigung von Windbruch, das Fällen umsturzgefährdeter Bäume und das Sichern von Dächern. Die Fachgruppe Räumen sicherte ein Musicalzelt am Südstadion. Mit Steinen beschwerten die beiden Räumgeräte die Plane, damit das Zelt nicht wegwehen konnte

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(19.01.2007)
Übung/Ausbildung

Gemeinsame Brandschutzübung von Freiwilliger Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und dem Deutschen-Roten-Kreuz

Am Abend des 15.12.2006 führte Patrick van den Berg vom Kölner Brandschutz-Service eine Brandschutzübung für die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Brück und die Helfer des THW Ortsverband Köln-Ost durch. Weiterhin nahm eine Sanitäterin der DRK Notfallhilfe Blankenloch (Kreis Karlsruhe) an der Ausbildung teil.

 

 

 

Auf dem Programm standen u.a. das fachgerechte Löschen eines Schaltkastenbrandes, das Ablöschen einer brennenden Person mittels Löschdecke und das Löschen verschiedener Brände am Brandsimulator mit Feuerlöscher.

 

 

 

www.feuerwehr-brueck.de

 

www.koelner-brandschutzservice.de

 

www.notfallhilfe-blankenloch.de

 

Mehr Bilder in der Gallerie !

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(16.12.2006)
Übung/Ausbildung

Alarmübung für die zweite Bergungsgruppe des zweiten Zugs

Am letzten Samstagabend im November um 19.30 Uhr erhielt die B2 mit der ÖGA-Komponente Pumpen den Einsatzauftrag, in einem großen Supermarkt, das 400 m³ fassende Wasserbecken der Sprinkleranlage auszupumpen. Um 20 Uhr war das gesamte Material verlastet und es wurde Richtung Marsdorf ausgerückt. Nach kurze Lageerkundung wurden zwei der vier vorhandenen 1600 l/min Tauchpumpen in das Becken abgelassen und eine etwa 80m lange Schlauchstrecke aufgebaut. Nach etwa 4 Stunden war das Becken fast vollständig leergepumpt. Zum auspumpen der Restmenge wurde die 800 l/min Tauchpumpe des GKW2 eingesetzt. Um 3 Uhr am Sonntagmorgen wurden, nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft der Einsatz beendet.

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(26.11.2006)
Übung/Ausbildung

Fotosession in Köln-Ost THW-Jugend als Fotostars

Köln. Am 14. Oktober 2006 wurden die Kids im Ortsverband von Gruppenführer (der Bergungsräumgruppe) Sven Gramer im Thema Hebezeuge ausgebildet. Die Hebekis-sen waren leider gerade ausgesondert worden, daher wurde dieses Thema nur theore-tisch durchgenommen. Der Öldruckheber „Lukas“ wurde nach der theoretischen Ein-weisung auch auf dem Übungsgelände in der Praxis angewendet.

 

Hierbei war auch ein Fototeam für den neuen UNO-Kalender 2007 anwesend. Dieses Team hatte zur Aufgabe ein Foto von Kindern während der Ausbildung an vorbeugen-den Maßnahmen im Katastrophenschutz aufzunehmen. Aufgenommen wurden dann Bilder während des Einbindens eines Junghelfers. Die weiteren Fotos werden in Japan, Afrika, USA usw. aufgenommen. Das Fototeam versprach, dass die Jugendgruppe auch einzelne Exemplare des Kalenders erhalten werden. Hierauf sind die Kids schon jetzt gespannt.

 

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(06.11.2006)
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