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THW-Thema
 

Willkommen beim THW Ortsverband Köln-Ost



Seit seiner Gründung im Jahr 1950 ist das THW eine unverzichtbare Säule der Gefahrenabwehr in Deutschland.

Der THW Ortsverband Köln-Ost ist im Stadtgebiet und in der Region seit jeher mit seinen beiden technischen Zügen mit den Fachgruppen Wassergefahren und Räumen bei allen größeren Unglücksfällen zur Stelle, z.B. bei Hochwasser, Unwetterereignissen und Großbränden. Der Ortsverband Köln-Ost hat derzeit ca. 150 Helferinnen und Helfer. Weiterhin existiert eine Jugendgruppe mit derzeit über 20 Jugendlichen. Lassen Sie sich anstecken von der "Faszination Helfen".

Dabeisein und Mitmachen ist im THW keine Frage des Alters. Gebraucht werden die handwerklichen Spezialisten aber auch Menschen, die bereit sind, sich mit ihren Fähigkeiten in die Aufgaben des THW einzubringen ebenso wie neugierige und motivierte Mädchen und Jungen ab zehn Jahren.

 

Aktuelles



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Einsatz

„Radladerballett“ oder auch ein Friedhof kann brennen!

Köln. Am 08.05.2006 gegen 20:00 Uhr brach ein Großfeuer auf dem Nordfriedhof in Köln aus. Die Feuerwehr der Stadt Köln versuchte den Brand die gesamte Nacht über unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Durch die starke Rauchentwicklung gingen viele besorgte Anrufe aus verschiedenen Stadtteilen bei der Leitstelle der Berufsfeuerwehr ein. Der Grund dafür war der Brand eines ca. 15000 cbm großen Komposthaufens auf dem Friedhofsgelände. Am nächsten Vormittag kam die Anfrage an die THW Geschäftsstelle Köln wie schnell und wie viele große Radlader das THW zu Verfügung stellen kann, um den Komposthaufen auseinander zu ziehen. Dieses sollte der Feuerwehr ermöglichen die Brandnester im inneren des Komposthaufens zu löschen. Um 9:30 Uhr wurden dann 3 Fachgruppen Räumen mit ihren großen Radladern alarmiert. An der Einsatzstelle waren bis zu sieben Radlader im Einsatz, 2 Radlader der Stadt Köln, 1 Radlader der Berufsfeuerwehr,1 Radlader aus dem OV Bergisch Gladbach , 1 Radlader aus dem OV Siegburg und 1 großer und 1 kleiner Radlader aus dem OV Köln Ost. Aufgrund des einzigartigen „Radladerballettes“ war der Komposthaufen so gegen 20:30 Uhr umgeschichtet und die Brandnester gelöscht und die THW-Einheiten konnten wieder in ihre Unterkünfte zurückkehren. Es blieb nur eine Brandwache der Feuerwehr über Nacht weiterhin vor Ort.

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(09.05.2006)
Übung/Ausbildung

Bezirkswettkampf in Jülich

Köln/Jülich. Am Samstag, den 24. September 2005, haben in Jülich ca. 600 Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk Köln am Wettkampf teilgenommen. Viele haben auch eigene Besucher mitgebracht. Das Wettkampfgelände des Bezirkswettkampfes lag in Jülich im Brückenkopfpark, Eingang Lindenrondell. Dort war viel Platz, sanitäre Einrichtungen und (leider) zum Start auch leichter Regen. Doch dies hinderte die Teilnehmer nicht unverdrossen und mit guter Laune mitzumachen.

 

Dabei mussten die Teilnehmer zum Teil schon lange Anfahrten von ihren Heimatortsverbänden überstehen. So haben die Teilnehmer und Begleiter der Wettkampfmannschaft aus Köln-Ost unter der Regie von Jugendgruppenleiterin Claudia Lenzen um 07.30 Uhr pünktlich wie geplant den Ortsverband verlassen und sich auf die Reise gemacht. Während der Fahrt wurde schon rege über die Ausführung der verschiedenen Aufgaben diskutiert. Die Wettkampfmannschaft aus Köln-Ost bestand aus: Sven Duninger, Tobias Gies, Robert Grobara, Milo Schaff, Rene Schumacher, Alexander Klein Martin Spruch, Mathias Spruch und Denis Walter. Als Reserve fuhr Sven Krantz mit. Da bis zum Wettkampfbeginn noch ein wenig Zeit war, rollten die Köln-Ostler die THW-Jugend-Fahne und das Kölner Stadtwappen aus und befestigten beide am Stativ des GKW. Nun konnte noch ein Gruppenfoto gemacht werden.

 

Insgesamt 23 Mannschaften waren ursprünglich für Jülich angemeldet. 21 Mannschaften traten an, um den Bezirkssieger zu ermitteln. Mit viel Hilfe des ausrichtenden THW-Ortsverbandes Jülich konnte der Wettkampf pünktlich um 10.00 Uhr beginnen. Und siehe da, nach einiger Zeit besserte sich das Wetter und die Teilnehmer wurden nur noch nass, wenn sie die „Leiteraufgabe“ oder den Wassertransport mittels Bergeschleppe zu bewältigen hatten. Aber der Reihe nach.

 

Die acht zu lösenden Aufgaben gliederten sich in die Bereiche THW, Spiel und Sonderaufgaben. Folgende Aufgaben waren von den Teilnehmern zu lösen:

 

• Beleuchtung

Zwei Stative waren mit je einem 1000-Watt-Strahler zu bestücken und die Stromverbindung über eine Kabeltrommel an das Notstromaggregat herzustellen. Für die Mannschaft aus Köln-Ost kein Problem. Prüfer Johnen gab bis auf einen alle Punkte.

• Bergeschleppe

Mittels einer Bergeschleppe musste ein Eimer Wasser über eine abgesteckte Distanz gezogen werden. Prüfer Axel Müller-Storp maß am Ende für die Köln-Ostler 215 mm Wasser und eine Zeit von 3.12.22 (3 Minuten, 12 Sekunden und 22 Hundertstel)

• Wassertransport mit löchrigem Eimer

Hierfür suchten die Mannschaften zunächst den oder die leichtesten/leichteste Helfer/in aus. Für Köln-Ost wurde der 13 jährige Sven ausgewählt. Dieser nahm auf einem Steckleiterteil Platz und musste versuchen möglichst viel Wasser im Eimer zu behalten, während die anderen Teilnehmer den auf der Leiter Sitzenden über einen Parcours trugen. Am Ende des Parcours wurde die Leiter über eine Bank gereicht, das Wasser in einen bereitstehenden weiteren (aber ganzen) Eimer gefüllt. Das ganze wurde so oft wiederholt bis der Eimer hinter der Bank voll war.

Bei dieser Übung gab es leider einen kleinen Unfall. Silke Kall vom Ortsverband Aachen fiel rückwärts von der Leiter, landete unsanft auf dem Rücken und schlug sich dabei den Blecheimer ins Gesicht. Trotz ziemlicher Schmerzen machte sie den Wettkampf bis zum Ende mit. Tapfere Silke. Obwohl die Aufgabe auf Zeit lief, wartete die ganze Mannschaft bis Silke sich einigermaßen erholt hatte, dann machten sie gemeinsam weiter.

• Erste Hilfe

Für die Bergung eines Verletzten (Statist außerhalb der eigenen Mannschaft mit simuliertem Beinbruch) musste eine Behelfstrage hergerichtet werden. Für die Lösung der Aufgaben standen 3 Jacken, 2 Stangen, 2 Decken und ein Erste-Hilfe-Koffer zur Verfügung. Da die Decken für die Trage nicht verwendet werden durften, war klar, dass die Trage mit den Jacken hergestellt werden musste. Da ein Köln-Ostler jedoch eine Jacke zum Schienen des verletzten Beines verwendete, wurde kurzerhand eine Helferjacke ausgezogen und verwendet. Der Prüfer H. Radomski hatte hiergegen keine Einwände. Ergebnis 19 von 23 Punkten.

• Pause

Mit der Schale Erbsensuppe setzten sich die Köln-Ostler unter das zwischenzeitlich aufgespannte Sonnensegel und ließen (zum Entsetzen der benachbarten Mannschaften) mit viel Übermut Kölner Musik laufen. Ja, wir geben zu es war Karnevalsmusik.

• Holz sägen

In möglichst kurzer Zeit musste eine 5 cm dicke Scheibe vom Stamm abgesägt werden. 2 Minuten und 26 Sekunden und die bis dahin größte Genauigkeit lautete das Ergebnis der Köln-Ostler.

• Dreibock

Für die jungen Köln-Ostler die schwierigste Aufgabe, war doch im Heimat-Ortsverband beim Üben der Dreibock beim Anheben häufiger umgefallen. Auch hier taten sie sich schwer und Claudia Lenzen wurde schon ganz unruhig, weil es nicht so klappte wie gewollt. Aufgeben kam für die jungen THW-ler aus Köln-Ost aber nicht in Frage. Und siehe da, am Ende stand der Dreibock und die Gerätekiste schwebte über den Balken. Die Aufgabe war erfüllt und der Prüfer ließ sich eine gegrummeltes „naja, ganz gut“ entlocken. Während Claudia Lenzen ihren Schützlingen andeutete, dass dies wohl noch mal geübt werden müsste.

• Die Sonderaufgabe

Junghelfer Mathias Spruch durfte sich 1 Minute lang 10 Gegenstände, die in einer Kühlbox blicksicher verstaut waren, ansehen und musste anschließend so viele wie möglich aus dem Gedächtnis nennen. Mathias wusste alle 10. Jetzt kannte der Jubel keine Grenzen mehr. Alle Aufgaben erfüllt und das Gefühl nicht letzter geworden zu sein. Vor lauter Übermut wurde wieder Kölner Musik gespielt.

 

Das Gefühl der Junghelfer aus Köln-Ost hatte nicht getrogen. Einen respektablen 10. Platz haben sie erreicht. Allerdings reichte der Platz nicht aus, um in die Endausscheidung am 01. April 2006 in Mülheim/Ruhr zu kommen. Vom Bezirkswettkampf in Jülich dürfen insgesamt 3 Mannschaften als Teilnehmer zur Endausscheidung reisen. Auf dem dritten Platz landete die Mannschaft Hürtgenwald 2 mit 591,61 Punkten. Zweiter wurde die Jugend Hückelhoven 1 mit 595,7 Punkten. Mit dem Sieg selbst hatte die Mannschaft Siegburg von Jugendbetreuerin Pat Hausotter nicht gerechnet. 623,67 Punkte standen am Ende auf der Liste. Herzlichen Glückwunsch.

 

Der Ortsverband Aachen hatte für den Fall, dass es dauerhaft regnete Zelte, Heizstrahler und ein 200 KVA-Aggregat dabei. Zum Glück wurden sie nicht gebraucht.

 

Die weiteren 4 Bezirkswettkämpfe fanden zeitgleich an folgenden Austragungsorten statt:

- Bezirk Arnsberg, auf dem Hemer Truppenübungsplatz,

Ausrichtender: THW-Ortsverband Hagen,

- Bezirk Detmold, auf dem Paderborner THW-Gelände

Ausrichtender: THW-Ortsverband Paderborn

- Bezirk Düsseldorf, auf dem Gindorfer Kirmesplatz,

Ausrichtender: THW-Ortsverband Grevenbroich

- Bezirk Münster, in Greven,

Ausrichtender: THW-Ortsverband Greven

 

Insgesamt sind in ganz Nordrhein-Westfalen an diesem Tag 64 Mannschaften und 600 Jugendliche angetreten. Von den hier und heute ermittelten besten Mannschaften treten am 01. April 2006 zehn Mannschaften in der Endausscheidung des Landeswettkampfes an, um festzustellen, wer die beste Mannschaft in Nordrhein Westfalen stellt. Diese Mannschaft darf dann im August 2006 an der Bundesentscheidung in der Hansestadt Wismar teilnehmen. Hier wird dann der Bundessieger ermittelt. Im vergangenen Jahr hat die Jugendgruppe aus Vlotho beim Bundeswettkampf in Münsingen das Land Nordrhein-Westfalen würdig vertreten.

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(24.09.2005)
Übung/Ausbildung

5. Ehrenamtstag in Köln

Auch in diesem Jahr nahm das Kölner THW neben weiteren 64 Organisationen am Ehrenamtstag der Stadt Köln teil. Der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma dankte hiermit allen ehrenamtlich Tätigen in Köln für ihr Engagement und ihren Einsatz. Gleichzeitig erhielten die Ehrenamtlichen die Möglichkeit sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.

 

So nahmen denn die drei Kölner Ortsverbände Köln-Porz, Köln Nord-West und Köln-Ost die Gelegenheit war und stellten 2 GKW mit Geräten am Sonntag, den 25. September 2005 aus. Das Zelt wurde in ein Kino verwandelt und der neue Imagefilm des THW zeigte den Besuchern die Arbeit des THW’s. Daneben eine Tafel mit Bildern vom THW-Einsatz beim Weltjugendtag. Auch viele Ehrenamtliche kamen um sich am THW-Stand zu informieren und auszutauschen. Da die meisten THW-Helfer den Image-Film ebenfalls noch nicht gehen hatten, war er auch in diesem Kreis interessant. Einzelne Helfer hatten sogar Dreharbeiten miterlebt.

 

Auf der Bühne sangen zwischendurch Bandmitglieder der Bläck Fööss zusammen mit Schulkindern Kölner Hits. Vorführungen der Kölner Feuerwehr, der DRK-Hundestaffel und der JUH lockerten die Szenerie weiter auf. Zwei als Schmetterlinge verkleidete Stelzenläufer beeindruckten insbesondere die Kinder. Ein Schmetterling war sogar in THW-blau gehalten. Ob dies Zufall war?

 

Nach der Verleihung des „KölnEngagiert 2005“-Preises wurden 6 Personen der Kölner Hilfsorganisationen die Bühne gebeten. Sie nahmen stellvertretend für ihre Organisation den Dank der Stadt Köln für die Leistungen beim Weltjugendtag entgegen. Für das THW war Ortsbeauftragter von Köln Nord-West Bernd Laut auserkoren. Oberbürgermeister Fritz Schramma war voll des Lobes über die Leistungen der Ehrenamtlichen, ohne die eine solch großes Event nicht machbar ist. Nach dem Erhalt eines Bildes durften die 5 geehrten sich in das Gästebuch der Stadt Köln eintragen.

 

Nachdem sich das Wetter den ganzen Tag recht ordentlich gehalten hatte, fing es ca. 30 Minuten vor Beginn des Abbaus leider an zu regnen. Aber es zeigte sich, dass nicht nur THW-Helfer nicht aus Zucker sind.

 

Schon einen Tag nach der Veranstaltung bedankte sich die Stadt Köln beim THW telefonisch und fragte vorsorglich für den Ehrenamtstag 2006 an.

 

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(11.08.2005)
Übung/Ausbildung

Kölner Lichter 2005

Köln. Die Kölner Lichter wurden im Jahr 2001 erstmalig in Köln präsentiert. Jedes Jahr wurde die Veranstaltung größer und schöner. Doch dieses Jahr war am 09. Juli erstmalig die zum 75. mal stattfindende Ruderregatta „Kölner Stadtachter“ auf dem Rhein im Programm. Die Wasserschutzpolizei bat das THW mit zwei Ganzpontons und einem Mehrzweckboot um Unterstützung. Aufgabe war zunächst die Begleitung der Ruderachter (mit Steuermann) während der Regatta. Anschließend musste der Rhein gesichert werden, damit schnelle Hilfe im Notfall gewährleistet war. Immerhin zogen fast 50 Schiffe auf dem Rhein von Porz Richtung Kölner Altstadt.

 

Als kleines Problem erwies sich, dass die 2 m-Funkgeräte für die notwendigen Distanzen nicht reichten und die Handynetze längere Zeit ausfielen.

 

Da niemand ins Wasser fiel, blieb es für die 18 THW-Helfer bei einem ruhigen aber langen Dienst. Denn schon morgens um 08.00 Uhr war Dienstbeginn angesagt. Die Sicherungsmaßnahmen auf dem Rhein dauerten dann von 20.00 Uhr bis 01.00 Uhr. Nach einer Ruhepause mit Schlaf wurden am Sonntagmorgen die Boote wieder verladen und aufgeräumt. Sonntagmittag war dann Feierabend.

 

Nur wenige der fast 1 Mio. Kölner Besucher waren so dicht am Geschehen der Kölner Lichter wie die 18 THW-Kameraden. Dass es während des Dienstes keinen Alkohol gab, hat dabei kaum einen gestört. Das besonders freundliche Dankeschön für einen gelungenen Einsatz durch den Leiter der Kölner Wasserschutzpolizei, Herrn Worringer, rundete das Bild ab.

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(18.07.2005)

38 Kinder aus Tschernobyl besuchen THW Köln-Ost

Köln. Am Samstag, den 16.07.2005 kamen 38 Kinder im Alter von 9 bis 16 Jahren aus Tschernobyl die Wassergefahrengruppe des THW Ortsverbandes Köln-Ost bei herrlichem Sonnenschein und 31 Grad im Schatten besuchen.

 

Die Kinder stammen aus der verstrahlten Region um den Reaktor in Tscher-nobyl und verbringen zurzeit einige erholsame Tage bei Gastfamilien in As-bach (Westerwald). Die Fahrt mit dem THW auf dem Rhein war dabei das diesjährige Highlight. Informationen zum Verein sind auf der Internetseite www.kinderhilfetschernobyl.de zu finden.

 

Als Treffpunkt mit dem vom Verein „Kinderhilfe Tschernobyl Asbach und Um-gebung e.V.“ organisierten Abenteuer war in Köln die Mauritiustherme verein-bart. Dort stiegen die Kinder und deren Betreuer in 3 Gerätekraftwagen sowie den MAN-Ladekran um und fuhren mit Blaulicht und Martinshorn auf das Ü-bungsgelände der Wassergefahrengruppe im Mülheimer Hafen. Nach einem kurzen Rundgang über das Übungsgelände unter Leitung von Gruppenführer Rainer Köster wurden die Kinder auf 3 Schlauchbooten eingewiesen. Hierzu bekamen alle Teilnehmer Schwimmwesten, damit niemand untergehen kann. Weitere 2 Boote (mit Motor) waren zur Sicherheit ebenfalls auf dem Wasser. In Gruppen von 4 bis 6 Personen plus einem Bootsführer wurde der Hafen er-kundet. Die Gruppen, die die Boote (leider) verlassen mussten, bekamen an-schließend Grillwürstchen mit Fladenbrot. Als Nachtisch gab es Obst, welches die Firma Maxxus für diese Aktion spendierte.

 

Nach Besichtigung der Einsatzfahrzeuge fuhren die ehrenamtlichen THW-Helfer mit den Kindern auf zwei Pontons sowie den zwei Sicherungsbooten an der Kölner Altstadt vorbei zum Deutzer Hafen. Dort war ein Besuch der Was-serschutzpolizei und des Feuerlöschbootes der Kölner Berufsfeuerwehr vor-gesehen. Beim Anlegemanöver am Feuerlöschboot regnete es plötzlich. Nein, es war kein echter Regen. Die Feuerwehrleute machten sich einen Spaß dar-aus die Ankömmlinge ein wenig nass zu machen. Die Abkühlung bereitete den Pänz sichtlich viel Spaß. Bei der Besichtigung der beiden Löschboote wurden fast alle Hebel ausprobiert. Besonderen Spaß machte die Bedienung der Löschkanonen. Auch die zwei Boote der Wasserschutzpolizei inspizierten die Kinder mit viel Enthusiasmus. Spontan bot die Polizei eine kurze Fahrt auf dem Rhein mit ihren Booten an. Beeindruckend waren die Motorleistung und der satte Klang der Motoren. Als wir dann neben einem großen Containerschiff herfuhren und damit der Größenunterschied deutlich wurde, war es verdächtig ruhig auf dem Boot der Wasserschutzpolizei.

 

Nach der Rückkehr in den Deutzer Hafen stiegen die Kinder mit glücklichen Gesichtern wieder in ihren Bus. Der Vorsitzende des Vereins „Kinderhilfe Tschernobyl Asbach und Umgebung e.V.“, Ewald Dinkelbach, der die Hilfs-maßnahmen für die Kinder bereits seit Jahren organisiert, bedankte sich ganz besonders bei den THW-Kameraden für ihren Einsatz. Aber auch die 18 THW-Kameraden, die den Samstag zur Verfügung gestellt haben, waren sichtlich begeistert, dass sie mit dem THW-Tag so viel Freude machen konnten. Für die gute Zusammenarbeit bedanken sich die THW-Kameraden bei den Kolle-gen der Berufsfeuerwehr und der Wasserschutzpolizei.

 

 

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(16.07.2005)
Übung/Ausbildung

Kraftfahrerbelehrung in Köln-Ost

Am 29.01.2005 wurden die Kraftfahrer des Ortsverbandes Köln-Ost über ihre Pflich-ten auffrischend informiert. So wies Zugführer Martin Zeidler auch auf die allgemei-nen Grundregeln hin, wie z.B.

 

• Fahrer und alle Beifahrer sind verpflichtet im Fahrzeug Gurte anzulegen

• Der Fahrstil muss so sein, dass niemand verletzt oder geschädigt wird

• Vorsicht vor Selbstüberschätzung bei eingeschalteten Sondersignalen

• Während der Fahrt keinen Helm tragen

 

Wenn auch einige Hinweise den einen oder anderen schon amüsieren, dass jemand auf die Idee kommen kann so zu handeln. War doch zu erfahren, dass genau dies schon passiert ist. Eigentlich kaum zu glauben. Wir haben in den Reihen der THW-Helfer wohl doch nur besonnene Personen, oder?

 

Anschließend wurden die rechtlichen Vorschriften und die besondere Wichtigkeit bei der Ladungssicherung erläutert. Gerade die fehlerhafte Sicherung der Ladung hat schon zahlreiche Einsätze des THW’s hervorgerufen, daher sollten wir in diesem Punkt vorbildlich sein.

 

Nach einer kurzen Pause wurden die „Klasse 2-Fahrer“ gebeten die Schneeketten auf-zuziehen. Dies nicht, weil es während des Unterrichts so viel geschneit hat, sondern rein zur Übung. Es zeigte sich, dass dies doch nicht mehr jedem geläufig war. Aber jetzt kann der Schnee kommen.

 

 

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(29.01.2005)
Übung/Ausbildung

Hochwasserschutzübung in Köln-Ost

Der Hochwasserschutz ist in Köln ein ganzjähriges Thema, denn nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser. Der Ausbildungstag am 18.12.2004? stand daher ganz im Zeichen des Hochwasserschutzes in Köln. Die Helfer des Ortsverbandes Köln-Ost wurden hierzu an modernen Hochwasserstegen und einer mobilen Hochwasserschutzwand ausgebildet. Unter der Leitung von Zugführer Michael Schwarz wurde vom 1. Technischen Zug diesmal wenig Theorie aber viel Praxis zusammengetragen. Um die Anwendung ihrer neuen Produkte in der Praxis testen zu lassen, stellte die Firma Hünnebeck aus Ratingen ihre neuen Produkte zu Übungszwecken kostenfrei zur Verfügung. Gleichzeitig wurden zahlreiche Tipps für die einzelnen Aufgaben gegeben.

 

Zunächst wurde von den THW-Helfern ein Hochwassersteg aufgebaut. Die vorhandenen Bauteile konnten problemlos ohne Werkzeuge zusammengefügt werden, nachdem feststand wie welche Teile zusammen gehören. Komfortabel ist das Resultat für die Benutzer der Stege, da nach Fertigstellung eine ca. 90 cm breite Lauffläche entsteht. So können sogar Rollstühle und Krankentragen über die Stege gefahren bzw. getragen werden. Auch Ausweich- oder Begegnungsstellen mit einer Breite bis zu 210 cm können eingerichtet werden. Rampen können mit einer Steigung von 1 : 10 ebenfalls problemlos erstellt werden. Um die versprochene Variabilität zu erreichen ist allerdings umfangreiches Material erforderlich. Im Einsatzfalle nicht vorhandene Bauteile dürften auch nicht kurzfristig zu beschaffen sein.

 

Nach dem Hochwassersteg wurden die Helfer in die Kunst des Aufbaues einer Hochwasserschutzwand eingeweiht. Zunächst wurden die Stützen aufgestellt, um die bis zu 69 Kg schweren Tafeln einsetzen zu können. Das System funktioniert in ähnlicher Weise wie die herkömmliche Aqua Barrier-Schutzwand. Bei Aqua Barrier werden Stützen aufgestellt, dann Europaletten aufgestellt und mit einer PVC-Folie überzogen. Das System „RASTO“ besteht aus 270 cm langen und 125 cm (Alternativ 62 cm oder 190 cm) breiten und 12 cm-dicken verzinkten Stahlrahmen mit einer eingelassenen 15 mm-dicken Polypropylentafel, die einen Flüssigkeitsdruck von bis zu 60 kN/m² aushält. Die Elemente werden mit speziellen Riegelspannern verbunden. Kurven können nur mit den lieferbaren 22,5°-Ecktafeln erstellt werden. Zum Schluss ist, wie bei der Aqua Barrier eine stabile PVC-Folie überzulegen und (hier mit Zwingen) zu befestigen. 17 Kg-schwere „Lifeline-Sandsäcke“ am Fuß der Hochwasserschutzwand hindern die PVC-Folie daran aufzuschwimmen. Dieser Sandsack ist nicht mit Sand sondern mit Granulat gefüllt, welches sich nicht mit Wasser voll saugt. Die Hülle besteht aus abwaschbarer PVC-Folie. Daher ist eine mehrfache Nutzung lt. Hersteller möglich. Herkömmliche Sandsäcke können ebenfalls verwendet werden.

 

Als Fazit ist festzuhalten, dass die sicherlich stabilere Hochwasserschutzwand von RASTO ihren Zweck erfüllt. Allerdings führt das relativ hohe Gewicht der Tafeln dazu, dass die Einsatzstellen möglichst gut mit Transportfahrzeugen erreichbar sein sollten, um weite Transportwege zu Fuß zu verhindern. Ein Fahrzeugkran zum be- und entladen ist insbesondere bei längeren Hochwasserschutzwänden Kräfte sparend. Immerhin wiegt ein komplettes Element in der Normalhöhe von 125 cm etwa 140 Kg. Damit ist die Versetzung bereits zusammengebauter Wandteile nur mit einem Kran möglich.

 

Die mit dem Radlader getestete Schlauchbrücke der Fa. Hahn Lärmschutz (bis 200 mm Schlauchdicke) hat standgehalten. Die Schlauchbrücke kann soweit verlängert werden, dass auch 2 Schläuche geschützt werden. Einziges Manko, eine Überfahrung der Schlauchbrücke für herkömmliche PKW scheitert an der Rampenhöhe, da Pkws hier aufsetzen werden.

 

Ortsbeauftragter Matthias Breuer und Ausbildungsbeauftragter Karl-Heinz Schönbeck waren mit der Übung hochzufrieden. Zwar sind die Kölner Helfer nun für den nächsten Hochwassereinsatz gerüstet, jedoch herbei reden wollen sie ihn - zum Wohle der Kölner Einwohner - dennoch nicht. Daher blieb der Rhein auch bisher brav in seinem Bett. Folgender Hinweis befand sich auf der Internetseite der Kölner Hochwasserschutzzentrale www.hochwasserinfo-koeln.de: „Der Höchststand dieser zweiten Hochwasserwelle in diesem Jahr wurde am 15.02.05 kurz nach 20 Uhr mit 6,96m K.P. (Kölner Pegel, der Redakteur) erreicht.“

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(18.12.2004)
Übung/Ausbildung

Et kütt wie et kütt

ist ein Spruch in Köln, der aussagt, dass man das Schicksal nicht vorher bestimmen kann. Aber das heißt nicht, dass man sich nicht auf die Eventualitäten vorbereiten kann. So hat die Stadt Köln mit Unterstützung der Kölner Hilfskräfte am 22. und 23. Oktober 2004 am und im Schokoladenmuseum ihr neues Hochwasserschutzkonzept vorgestellt. Am Freitag gab es für interessierte die Darstellung in Form von Vorträgen durch den Leiter der Kölner Hochwasserschutzzentrale Reinhard Vogt und seine Kol-legin Yvonne Wiezcorek zum Thema Risikomanagement. Bei der anschließenden Diskussion kamen auch die Vertreter der Hochwasserinitiative zu Wort. Vorgestellt wurde auch die europaweit einzigartige interaktive Hochwasser-Gefahrenkarte. Damit kann jeder Kölner feststellen, ab welcher Pegelhöhe sein Wohnhaus oder eine Straße gefährdet ist. Möglich ist ein Zugriff auf diese Karte auch per Internet (www.hochwasserinfo-koeln.de dann „Gefahrenkarten“ anklicken). So haben Kölner die Möglichkeit den aktuellen Pegel abzufragen und ggfls. geeignete Vorsorgemaß-nahmen zu treffen. Die Stadt Köln ist übrigens die am meisten von Hochwasser betrof-fene Großstadt Europas und hat 1995 das letzte große Hochwasser mit einem Kölner Pegel von 10,69 m überstanden.

 

Der Aktionstag am Samstag vor dem Schokoladenmuseum wurde unterstützt von THW, Bundeswehr, DLRG, Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr. Aber auch einige Hersteller von Hochwasserschutzsystemen und Sandsackfüllmaschinen durften sich hier präsentieren. Die THW-Ortsverbände Köln-Ost und Köln-Porz bauten ein ca. 10 x 15 m großes Becken aus Aqua-Barrier-Elementen auf und befüllten dies mit 2 Tsuru-mi-Pumpen, die schon beim Elbehochwasser eingesetzt wurden. Später wurden die Pumpen dazu zweckentfremdet, um in dem Becken einen Springbrunnen darzustellen. Um das Becken befüllen zu können wurden die Pumpen auf einem (gabelstaplertaugli-chen) Gestell von Gruppenführer Rainer Köster mit dem MAN-Ladekran in den Rhein gesenkt. Für die Tsurumi-Pumpen war die Förderhöhe von über 7 m kein Problem und das Wasser in kurzer Zeit hoch gepumpt. Das Rettungsboot der DLRG wurde auf das frisch eingefüllte Wasser gesetzt. Anschließend wurde der Kran nochmals hoch ausge-fahren und die THW-Fahne gehißt.

 

Neben dem Wasserbecken stellte das THW Köln den MAN-Ladekran auch ein Brand-schutzboot mit einer TS 88-Pumpe der Kölner Berufsfeuerwehr aus. Am Infostand konnten die Besucher sich über das THW und die Mitwirkungsmöglichkeiten als eh-renamtliche Helfer informieren. Neben vielen erwachsenen Interessenten fielen insbe-sondere die ganz jungen Interessenten ab ca. 8 Jahren mit Fragen auf.

 

Die Freiwillige Feuerwehr gab den Kindern Gelegenheit mal einige Sandsäcke zu fül-len und damit etwas Einsatzfeeling zu spüren. Den Sand für die Kinder sowie die Sandsackfüllmaschine, die von der Feuerwehr vorgeführt wurde, brachte das THW.

 

Im Laufe des Tages fiel der Leiter der Kölner Hochwasserschutzzentrale Reinhard Vogt – wie geplant – in das Wasserbecken und ließ sich von seiner Kollegin Yvonne Wiezcorek retten. Diese hatte hierzu eigens ihren Tauchanzug angelegt. Reinhard Vogt trug ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Et kütt wie et kütt“. Dies stellt aber keineswegs die Einstellung der Mitarbeiter der Kölner Hochwasserschutzzentrale dar.

 

Der geplante Abbau der Ausstellung verschob sich unerwartet von 17.00 Uhr auf 20.00 Uhr, da der WDR in seiner Live-Sendung Kölner Fenster noch einen Beitrag über den Hochwasser-Aktionstag bringen wollte. So wurde die Öffentlichkeitsarbeit noch ein wenig ausgedehnt. Nach Drehschluss begannen dann die Hilfskräfte von Feu-erwehr, DLRG und THW mit dem Abbau. Die letzten Kräfte trafen gegen Mitternacht in der Unterkunft ein.

 

Eingesetzt wurden:

• vom OV Köln-Ost

1 MAN-Ladekran mit Ponton und Hänger

1 GKW 1

1 LKW (Kipper)

1 MTW

23 Helfer mit insgesamt ca. 260 Stunden

 

• OV Köln-Porz

1 Unimog

1 GKW 1

1 MTW

10 Helfer mit insgesamt ca. 50 Stunden

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(23.10.2004)
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